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Wir stellen Euch in unserer Reihe „Kennst Du schon, 7 Fragen an..?“ Väter und Menschen aus dem Bereich Familie, Erziehung und Elternbildung vor. In diesem Interview geht es ganz um: Gabriel Rath, der Rostocker ist nicht nur Musiker und Familienvater von 3 kleinen Mädchen, er ist auch Social Media Profi und Papa-Blogger der ersten Stunde. Nach einigen Jahren in Darmstadt und Hamburg ist Gabriel Rath zurück in der Heimat und rockt Rostock. Lass Dich überraschen von..

7 Fragen an… Gabriel

Gabriel Rath, der Rostocker ist nicht nur Musiker und Familienvater

1. Erzähle uns was über Dich und was genau macht Du?

Moin, ich bin Gabriel, Vater von 3 Töchtern, die 9, 5 und 3 Monate alt sind. Ich lebe mit meinen Kids und meiner Frau im wunderschönen Rostock an der Ostsee. Hier arbeite ich auch im Bereich Marketing und Kommunikation bei einer Bank. Über mein Leben zwischen “Daddymodus und Digital Workplace” blogge ich seit etwa 10 Jahren. Nebenbei rappe ich noch leidenschaftlich gern und habe auch in meinen Songs schon öfter über das Daddyleben berichtet zum Beispiel auf dem Song “Dadlines”

Gabriel Rath Musiker und Familienvater

2. Was hat sich seit der Geburt deines dritten Mädchens in eurer Familie verändert?

Tja, wer hätte gedacht, dass ich mal Vater von 3 Kids werde? Und dann auch noch 3 Mädchen? Ich jedenfalls nicht. Heute finde ich das ganz wunderbar und möchte es nicht mehr missen. Natürlich kam mit K3, wie wir unsere Babytochter spaßenshalber nennen, noch mal eine neue Verantwortung dazu.

Und natürlich mehr “Arbeit”, wenn man es so nennen will. Auf der anderen Seite kennen wir ja die “Prozesse” schon. Die große Challenge liegt nun darin die drei großen Familienaufgaben zu bewältigen, ohne die es nichts wird. 1. Sich Zeit für jedes Kind zu nehmen 2. Sich Zeit als Paar zu nehmen und 3. Auch noch Zeit allein zu haben. Zugegeben Nummer 3 steht gerade eher weiter hinten, aber das ist aktuell auch total ok. Schließlich lieben wir unsere 3 Prinzessinnen, auch wenn sie uns ganz schön auf Trab halten.

Gabriel Rath mit Kind

3. Wie bekommst du Job und Familienleben auf die Reihe?

Wir alle wissen wie schwer es ist, Job und Familie heutzutage unter einen Hut zu bekommen. Durch die Digitalisierung sind wir quasi always on und erreichbar. Das führt dazu, dass wir schlecht abschalten können.

Ich merke das auch sehr deutlich. Wenn ich abends nach Hause komme brauche ich erstmal etwas Zeit, um in den Daddymodus zu switchen. Was mir dabei hilft habe ich bei mir im Blog schon mal beschrieben.(https://gabrielrath.com/2017/01/02/5-dinge-die-mir-dabei-helfen-familie-und-job-unter-einen-hut-zu-bekommen/)

Ganz wichtig ist zum Beispiel, dass wir eine klare Priorität haben, an der sich alles ausrichtet: Family first. Wir glauben, Zeit ist Geld. Und daher sollte man sie in das investiert, was wirklich, wirklich wichtig ist: die Kinder.

4. Wieviel Zeit verbringst du mit der Familie?

Wir starten den Tag in Ruhe gemeinsam und beenden ihn auch zusammen. Am Wochenende machen wir regelmäßig Ausflüge, nachdem wir am Frühstückstisch darüber gesprochen haben. Um das Thema Arbeit auch gedanklich rauszukriegen, wenn ich im Daddymodus bin, hat mir übrigens das Buch “Digitale Erschöpfung” des Berliner Vaters und Agenturchefs Markus Albers. Dabei geht es darum, das Digitale bewusst zu regulieren – auch und gerade im Familienleben.  

Gabriel Rath Blogger

5. Kannst du die Verteilung deiner Aufmerksamkeit zwischen deinen Kindern auch als problematisch erkennen (Geschwistereifersucht) und wie verteilst du deine Aufmerksamkeit?

Wir wußten natürlich auch nicht, wie die großen Töchter auf Baby reagieren würden. Doch Gott sei Dank gibt es da gar keine Probleme, im Gegenteil. Sie sind total neugierig und kuscheln gern mit der Kleinen. Meine Frau und ich mussten natürlich strategisch einiges ändern und sozusagen von Manndeckung auf Raumdeckung umstellen, denn sonst packt man das mit 3 Wirbelwinden nicht. Ich erinnere mich auch noch, als ich das erste Mal abends mit den Kindern allein zu Hause war und alle ins Bett bringen wollte. Das ist dann schon nochmal ein anderes Level. 🙂 Aber ich bin selbst mit 2 Geschwistern aufgewachsen und weiß wie schön als Kind ist, nicht allein zu sein.  

6. Welche drei Tipps hast du für unsere Leser?

Ich sehe bei vielen Familien, dass sich zwar viel Zeit für die Kinder genommen wird, dabei allerdings die Zeit für die Eltern auf der Strecke bleibt. Oft führt das irgendwann zu Trennungen, das erleben wir auch in unserem Umfeld. Ich kann daher nur dringend empfehlen, sich immer wieder auch Zeit zu zweit zu organisieren.

Dazu gehört für mich auch, dass man abends nicht nur zu zweit nebeneinander auf der Couch sitzt und Filme schaut, sondern wirklich miteinander spricht und sich füreinander interessiert. Zweites Thema ist die Zeit allein. Ich zum Beispiel gehe gern laufen.

Da ich das zeitlich allerdings irgendwie eintakten muss mache ich das früh morgens. Oder abends, wenn die Rabauken schlafen. Dritter Tipp: Meine Frau und ich achten sehr darauf, dass unsere Kids nicht zuviel vor der Glotze sitzen, sondern stattdessen kreativ sind. Sie basteln, kochen, backen, verkleiden sich oder denken sich Theaterstücke aus. Ich glaube, dass Kreativität als Skill auch in der zukünftigen Arbeitswelt extrem wichtig sein wird. Und es macht den Kindern auch Spaß, Dinge auszuprobieren und zu gestalten.

7. Was dürfen wir in den nächsten Jahren von Dir erwarten?

Im Sommer erscheint mein neues Album “Leinen los”, auf dem es auch um das Thema Familie gehen wird. Außerdem werde ich auf meinem Instagram-Kanal weiterhin aus unserem täglichen Familienleben an der Ostsee berichten und regelmäßig auch Dinge verlosen. Auf meinem Blog gehts dann inhaltlich etwas tiefer. Dort schreibe ich über Themen, die mich beschäftigen – unter anderem auch Vereinbarkeit. Würde mich freuen, wenn ihr mal reinschaut.

Adressen, Kontakt, wie kann man dir folgen:

Folgt mir gern auf @daddymodus bei Instagram und Facebook. Meinen Blog erreicht ihr über Daddymodus.de und mehr über meine Musik gibt´s auf www.gabrealness.com.

Danke Gabriel 🙂

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