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Streit mit Vater kommt in der Pubertät regelmäßig vor. Kinder sowie Eltern verunsichert die neue Situation des Heranwachsens häufig. Wie reagieren Sie als Vater am besten auf die täglichen Konflikte mit Ihren Teenager-Kindern?

Die Zeit der Pubertät stellt sowohl für die heranwachsenden Kinder als auch für deren Eltern eine neuartige Herausforderung dar. Mit der Pubertät setzt die Reifung des Kindes ein. Für Sie als Vater bleibt der Heranwachsende jedoch immer Kind. Sie nehmen zwar die körperlichen Veränderungen an ihrem Kind wahr, behandeln es jedoch weiterhin als Kind.

Ständiger Streit mit dem Vater – Hintergründe und Tipps

Nerviger Streit in der Familie

streit vater sohnMissverständnisse entstehen in dieser Zeit schnell. Sie führen zu starken Spannungen zwischen Ihnen und dem Pubertierenden. Nicht selten kommt es für heranwachsende Mädchen und Jungen zum Streit mit dem Vater. Die Ursache liegt gewöhnlich in der mangelnden Bereitschaft der Väter, die wachsende Eigenständigkeit der Kinder anzuerkennen.

 

Gründe für den regelmäßigen Streit mit dem Vater

Befinden sich Kinder in der Pubertät, nehmen sie Ihre Grenzen und Vorschriften vermehrt als Einschränkung wahr. Beim Thema Ausgehen erleben Kinder die Vorbehalte, was unter Umständen passiert, als nervig und unnötig. In diesem Alter sehen Kinder nicht Ihre teilweise berechtigte Sorge. Stattdessen fühlen sie sich bevormundet und reagieren im Trotz.

Teenager entwickeln in der Pubertät ein Eigenleben. Sie erweitern ihren Freundeskreis und widmen sich anderen Hobbys als zuvor. Väter kommen sich dann häufig ausgeschlossen vor. Ihre Kinder beziehen sich nicht in die Veränderungen mit ein. Unter Umständen verletzt ein solches Verhalten Sie, der Sie bisher alle Geheimnisse Ihrer Kinder kannten.

Streit mit dem Vater: Freiräume zulassen

Geheimnisse haben Kinder vor ihren Vätern, um sich weiterzuentwickeln und abzunabeln. Für Sie als Vater stellt das ein Risiko für das Kind dar. Sie befürchten den Kontakt Ihres Kindes zu den“ falschen“ Leuten. Für Väter und Kinder bildet die Pubertät eine Bewährungsprobe. Es fällt Vätern in dieser Zeit schwer, Zugeständnisse zu machen. Diese erweisen sich jedoch für die Kinder als wichtig. In diesem Alter lernen sie, ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Sie als Vater üben, loszulassen und Ihren Schutz immer weniger anzubieten.

Dieser Prozess gestaltet sich als schwierig für alle Betroffenen. Kommt es zum Streit, bilden Einfühlungsvermögen, Verständnis und Geduld wichtige Eigenschaften für Sie.

Streit mit dem Vater: In der Ruhe liegt die Kraft

Ist Ihr Kind anderer Meinung als Sie, agieren Sie nicht mit, derselben Emotionalität wie der Pubertierende. Er knallt so manches Mal die Türen und die Lautstärke steigt an. Laufen Sie nicht hinterher und versuchen Sie es in diesem Moment nicht zur Rede zu stellen. Warten Sie besser, bis sich die Wogen glätten. Ein Streitgespräch in aller Ruhe verzeichnet einen größeren Erfolg, als wenn Sie Ihr Kind nur anschreien. Streit mit dem Vater bildet eine normale Komponente für Kinder in der Pubertät. Bleiben Sie gelassen. Schließlich wird noch aus jedem Kind ein Erwachsener.

Redaktion: Foerster, Anthofer, Bartholome,  Anna Nilsson

Motiv © Maya Kruchancova – Fotolia.com

 

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