15 Tipps um Dein Kind glücklich zu machen

Kinder glücklich machen: 15 Tipps für alle Papas

Du liebst deine Kinder, doch niemand ist perfekt und auch du zweifelst hin und wieder an deinen Erziehungsmethoden?  Du stellst dir öfter die Frage, wie du deine Kinder glücklich machen kannst? Wir haben 15 Tipps für den (oft gar nicht so leichten) Alltag als Papa.

Vater und Tochter glücklich

Glückliches Kind Copyright: CHOReograPH bigstockphoto.com

 

 

Kinder glücklich machen, so geht das, Papa!

Tipp 1

„Setze klare Grenzen im Alltag“

Es klingt widersprüchlich, doch tatsächlich leben Kinder glücklicher, wenn sie klare Grenzen kennen. Sie wissen, dass ihre Eltern sich um sie Sorgen. Ein Eltern-Kind-Beziehung ohne alle Regeln gibt dem Nachwuchs das Gefühl, es spielt nie eine Rolle, was er tut, da Mama und Papa sich nicht für ihn interessieren.

Tipp 2

„Plane jeden Tag Zeit für dein Kind ein“

Das ist oft leichter gesagt als getan, das weiß jeder gestresste Vater nur zu gut. Täglich mit deinen Kleinen zu spielen, ist selten möglich. Um Kinder glücklich zu machen, braucht es das aber auch nicht. Wichtiger sind die kleinen Gesten, wie das „Hast du gut geschlafen?“ am Morgen oder ein kurzes Gespräch über den Kita- oder Schulalltag. Bist du nicht zuhause, kann ein Anruf zeigen, dass Du ehrliches Interesse hast.

Tipp 3

„Plane Aktivitäten in der Freizeit“

An einem freien Tag kannst du deine Kinder glücklich machen, indem vorab ein fester Plan für gemeinsame Aktivitäten geschmiedet wird. Geht es ins Kino oder zur Eisdiele? Wollt ihr zusammen Lego aufbauen oder eine Spielzeugabteilung im Warenhaus durchstöbern?

Tipp 4

„Kleine Überraschungen mit großer Wirkung“

Natürlich kann man Kinder glücklich machen, wenn zu Geburtstag oder Weihnachten große Herzenswünsche erfüllt werden, doch im Alltag sind es die kleinen Überraschungen, die Kinderherzen berühren: die Schokolade auf dem Kopfkissen oder ein bisschen Taschengeld außer der Reihe.

Tipp 5

„Kleine Rituale für mehr Sicherheit“

Du kennst den Spruch, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist? Daran ist viel Wahres, denn Routine gibt uns Menschen das Gefühl von Vertrautheit und damit Sicherheit. Das beginnt bereits im Kindesalter, wenn die Jüngsten sich an Rituale wie Essenszeiten, den Trickfilm zur festen Sendezeit etc. gewöhnen. Um Kinder glücklich zu machen, braucht es feste Abläufe. Dabei kannst du schöne, kleine Rituale wie das Schlaflied am Abend oder ein gemeinsames Kartenspiel jeden Samstag schaffen.

Tipp 6

„Kinder brauchen Berührungen“

Ein Küsschen vor dem Schlafen, eine herzliche Umarmung beim Abholen vom Kindergarten – es gibt viele Momente, wo Eltern ihre Kleinen an sich drücken. Vor allem die Kleinsten brauchen diese Liebe, um behütet heranzuwachsen. Mit der Pubertät nimmt das Bedürfnis nach Berührungen im Zuge des Abkapselns zwar ab, doch es gibt kaum einen Sohn oder eine Tochter, die eine stolze Umarmung zur bestandenen Prüfung nicht gern hat (es aber aus Coolness vielleicht nicht zeigt).

Tipp 7

„Hab ein offenes Ohr“

Kinder glücklich zu machen, bedeutet in jedem Alter, ihren kleinen und großen Sorgen zuzuhören. Das kann gerade nach einem harten Arbeitstag für dich schwer sein, doch es stärkt die Familienbande ungemein.

Tipp 8

„Akzeptiere schwierige Phasen“

Sobald die Pubertät beginnt, wird es für Väter und Kinder schwer. Du kannst dich selbst und deine Kinder glücklich machen, indem du diese Phase des Lebens akzeptierst. Auch du hast sie durchlebt.

Tipp 9

„Gestatte deinem Kind, eigene Fehler zu machen“

Natürlich wollen alle Eltern ihre Kinder vor bösen Fehlern im Leben bewahren. Für Vergehen mit schweren Folgen ist das auch richtig, doch Alltagsfehler gehören zum Heranreifen. Kinder glücklich zu machen, darf nicht bedeuten, ihnen die Chance auf Fehler und das Lernen daraus zu nehmen!

Tipp 10

„Vermeide Missverständnisse durch klare Ansagen“

Viel Konfliktpotenzial entsteht, wenn Menschen aneinander vorbeireden. Manchmal will man zu sehr die Gefühle des anderen schonen oder eine unangenehme Situation vermeiden und spricht um den sprichwörtlichen heißen Brei herum. Klare Ansagen bringen aber auf lange Sicht klarere Verhältnisse und sorgen für eine bessere Familienatmosphäre.

Tipp 11

„Glücklich sein bedeutet auch, gesund zu sein“

Naschen und gemütliches Fernsehen sind schön und dürfen zwischendurch gern sein, doch um Kinder langfristig glücklich zu machen, musst du auch auf ihre körperliche Fitness achten. Damit Übergewicht und seine Folgen nicht drohen, darfst du auch mal Nein zum Öffnen der nächsten Chipstüte sagen und zu sportlichen Ausflügen motivieren.

Tipp 12

„Argumente statt Macht“

An dieser Stelle wird es etwas abstrakt. Gemeint ist, dass du bei einem Verbot nicht einfach „Weil ich es sage“ antworten sollst, wenn dein Kind dich nach einer Begründung fragt. Natürlich hast du als Vater mehr Macht, aber um deine Kinder glücklich zu machen, ist es viel besser, Ansagen mit klaren Argumenten zu erklären. Das mildert nicht nur die akute Trotzreaktion ab, sondern regt so manchen Teenager auch zum Nachdenken an.

Tipp 13

„Gib ein faires Vorbild ab“

Ob sie es zugeben oder nicht, Kinder orientieren sich in jeder Lebensphase an den Eltern. Daher solltest du vor den Jüngsten keine Kraftausdrücke verwenden und zu jeder Zeit einen gesunden Umgang mit Mitmenschen, Dingen wie Alkohol etc. vorleben.

Tipp 14

„Zeige deinem Kind Vertrauen“

Es ist zugegeben ein schwieriger Balanceakt, doch Eltern sollten den Heranwachsenden zeigen, dass sie ihnen Dinge zutrauen. Das kann bedeuten, sie das das erste Mal alleine auf die Rutsche steigen zu sein, oder später das Festsetzen, wie lange Party gemacht werden darf. Halten sie sich an Vereinbarungen, hast du nicht nur deine Kinder glücklich gemacht, sondern auch dich selbst.

Tipp 15

Und der letzte Tipp ist etwas, was viele Väter gern vergessen:

„Geh nicht zu hart mit dir selbst ins Gericht“

Niemand wird als perfekter Papa geboren. Bleibst du locker, gestehst Fehler ein und liebst dein Kind aufrichtig, lebst du vor, was es bedeutet, ein ehrlich bemühter Mensch zu sein: Diese Lektion wird dein Sohn oder deine Tochter ein Leben lang begleiten!

wer wir sind

Mario, vom Netpapa Team

Als begeisterter Vater und Herausgeber von Netpapa.de eines der größten deutschsprachigen Vätermagazine, freue ich mich, Dir gemeinsam mit anderen Autoren viele hilfreiche Themen vorstellen zu können. Unsere Redaktion besteht aus Journalisten, Erziehern, Pädagogen und Mediziner aber vorallem sind wir Väter.


Bewerten Sie jetzt den Artikel:
Einige Informationen fehlen noch!Hat mir nicht so gut weitergeholfenHat mir gefallen - aber nicht richtig geholfen!Hat mir geholfen und gut gefallenArtikel hat mir sehr gut gefallen (2Bewertungen
Loading...