Für Eltern empfehlenswerte Spar-Alternativen im Überblick

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I Sparen für den Führerschein, ein eigenes Auto oder das Studium

Geld für den Führerschein, das erste eigene Auto oder als finanzielle Unterstützung für das Studium: Die unterschiedlichsten Ziele veranlassen Eltern zu einer Sparanlage für das Kind. Beginnst Du im jungen Alter damit, regelmäßig Geld für Deine Nachkommen zu sparen, kommt bis zum 18. Geburtstag eine beträchtliche Summe zusammen. Allerdings erschweren die anhaltend niedrigen Zinsen in der Finanzbranche das Vorhaben. Daher erfährst Du im weiteren Verlauf, wie das Sparen fürs Kind gelingt.

Eltern sparen
Wohin mit dem Spargeld © olly – Fotolia.com

Sparen für Kinder

Zusammengefasst existieren mehrere Alternativen der Geldanlage, mit denen das gewünschte Sparen fürs Kind gelingt. Klassische Wege wie das Sparbuch eignen sich lediglich, wenn die Bank überdurchschnittliche Zinsen gewährt. Alternativ empfehlen sich aufgrund des niedrigen Zinsniveaus Fest- und Tagesgeldkonten sowie Bausparverträge oder Investitionen in Aktien.

So bleibt beim Sparen auch was übrig

Eltern sparen aus verschiedenen Beweggründen für ihre Kinder. Einige möchten auf diese Weise das spätere Studium unterstützen, während andere an Investitionen wie das erste Automobil oder sogar an die eigene Wohnung denken. Unabhängig von den konkreten Zielen stehst Du wie andere Väter und Mütter vor einer entscheidenden Frage: Wie gelingt das Sparen fürs Kind? Die Finanz-Institute bieten diesbezüglich spezielle Angebote, die sich konkret an Anlagen für den Nachwuchs richten. Nicht alle Anlage-Optionen stellen eine empfehlenswerte Alternative dar. Das gilt besonders in den aktuellen Zeiten von sehr niedrigen Zinsen. Da fällt die Suche nach einem rentablen Sparkonto für Deinen Sohn oder Deine Tochter schwer.

Um für das Kind zu sparen, empfiehlt sich zunächst ein Blick auf die hierfür gültigen rechtlichen Grundlagen. Bis zu einem Alter von sechs Jahren gelten die Kinder als rechtsfähig, aber als geschäftsunfähig. Daher besitzt Du das Recht, Konten auf den Namen Deines Kindes zu eröffnen. Zwischen sieben und 17 Jahren erhält Dein Kind eine beschränkte Geschäftsfähigkeit. Verfügungen über die angelegte Summe setzt die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters voraus. Erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres erlangt Dein Nachwuchs die volle Geschäftsfähigkeit und damit die unbeschränkte Verfügung als Inhaber des Kontos.

 

Sparbuch nur eingeschränkt zu empfehlen

Als klassische Variante, mit der Du für Dein Kind sparst, gilt das Sparbuch. Du oder eine andere Person zahlen nach Belieben auf das Konto ein. Allerdings verliert besagte Alternative zunehmend an Popularität. Das geht auf die mittlerweile sehr geringen Zinsen zurück. Letztere liegen oftmals unter dem Inflations-Niveau.

Sofern Du dennoch beabsichtigst, ein Sparbuch zu eröffnen, halte nach einer Bank ausschaut, die überdurchschnittliche Konditionen gewährt. Einige Institute locken mit vergleichsweise hohen Zinsen, um neue Kunden bereits in jungen Jahren an sich zu binden. Hierbei empfiehlt sich ein Blick in die genauen Bedingungen. Oftmals räumt die Bank die Zinsen allein bis zu einer niedrigen vierstelligen Summe ein. Danach sinkt die Verzinsung rapide oder bleibt ganz aus.

 

Experten raten von Ausbildungs-Versicherungen ab

Die Ausbildung oder das Studium in einer anderen Stadt kostet Geld. Hierbei addieren sich die Ausgaben zu einer beträchtlichen Summe über die Jahre. Gleichzeitig gehört es zu den Ansprüchen der Eltern, dem eigenen Kind gute finanzielle Voraussetzungen für die berufliche Zukunft zu bieten. An diesem Punkt setzen sogenannte Ausbildungs-Versicherungen an.

Dabei zahlt eine Person über einen vereinbarten Zeitraum in regelmäßigen Abständen auf die abgeschlossene Police ein. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit erhält der Vertragsinhaber die angesparte Summe ausbezahlt. Allerdings raten die Experten von Finanztest von der besagten Form der Geldanlage für Kinder in der Ausgabe 06/2014 von Experten von Finanztest von der besagten Form der Geldanlage für Kinder in der Ausgabe 06/2014 von Stiftung Warentest ab. Nach deren Einschätzung verursache die entsprechende Alternative zu hohe Kosten.

 

Mit Festgeldkonten oder Bausparverträgen sparen

Ansonsten bieten sich herkömmliche Anlage-Varianten ohne konkreten Bezug zu Kindern gleichermaßen an. Dazu gehören:

  • Festgeldkonten,
  • Tagesgeldkonten,
  • Bausparverträge,
  • Investitionen in Aktien beziehungsweise Fonds.

Je nach Bank überzeugen die genannten Optionen durch zufriedenstellende oder gute Konditionen. Mit einmaligen oder regelmäßigen Einzahlungen oder Investitionen legst Du Geld für Deinen Nachwuchs zurück. Wenn Du beispielsweise monatlich 50 Euro für Dein Kind sparst, kommen in 18 Lebensjahren 10.800 Euro zuzüglich der gewährten Zinsen zusammen. Das reicht für den Führerschein und das erste Auto.

Beim Tagesgeld garantiert das jeweilige Institut die tägliche Verfügbarkeit über die angelegte Summe. Dagegen legst Du beim Festgeldkonto den gewünschten Betrag über einen gewissen Zeitraum an. In beiden Fällen steigen die Zinsen mit der Höhe der Anlagesumme. Die besten Angebote findest du bei Direktbanken.

Trotz des irritierenden Namens verpflichtet ein Bausparvertrag nicht zwingend zum späteren Hausbau. Aus diesem Grund eignet er sich ebenfalls als Möglichkeit, um für Dein Kind zu sparen. Gegenüber den bisher vorgestellten Alternativen zeichnet sich der Bausparvertrag durch einige besondere Punkte aus. Sofern von Dir gewünscht, besteht das Recht, mit den Einzahlungen zu pausieren. Darüber hinaus bietet der Staat ab dem 16. Lebensjahr Deines Kindes attraktive zusätzliche Förderungen.

 

Investieren in Aktien und Fonds

Insbesondere bei Anlagen über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren empfiehlt sich ein Blick auf den Aktienmarkt. Dafür gibt es unter anderem Junior-Depots. Der Handel mit Wertpapieren und Fonds gilt aufgrund der niedrigen Zinsen im Moment ohnehin als die Variante mit der theoretisch höchsten Rentabilität, andererseits handelt es sich um keine risikofreien Anlagen. Für Junior-Depots schließen die Kreditinstitute risikoreiche Investments aus, was vor größeren Verlusten schützt.

Noch einfacher ist das bei Visualvest, einer weiteren Spar-Alternative für Eltern: Das neue Online-Portal für die private Geldanlage, übrigens eine Tochter der Union Investment, schlägt uns nach wenigen Angaben zu Sparbetrag, Anlage- und Risikotyp ein zu uns passendes Portfolio vor. Diese Portfolios werden aus 13.000 Fonds mehrere Gesellschaften zusammengestellt. Der Vorteil für uns Eltern: Wir können schon ab einem Sparbetrag von 50 Euro monatlich und/oder einer Einmalanlage von 1.000 Euro bei VisualVest investieren.

Und es ist echt einfach: Wer sich die Aktienauswahl nicht zutraut oder nicht zumuten möchte, der findet in aktiv gemanagten Fonds oder passiven Indexfonds (ETFs), wie sie VisualVest anbietet, eine nutzenstiftende Finanzinnovation und eine super Alternative. Der Kauf eines Indexfonds ist viel nüchterner als die Direktanlage in Aktien, dafür aber auch weniger riskant. Unter klassischen Geldanlagegesichtspunkten ist er total in Ordnung. Auch die FAZ sagt: „Statt sich der gebotenen Streuung wegen 20 oder 30 Einzelwerte selbst aussuchen und jeweils einzeln kaufen zu müssen, kann der Anleger einen Index wie den Dax in einer einzigen Transaktion erwerben. Je nach Gebührenstruktur kann dies Geld sparen. Zwar fallen für den ETF Gebühren an. Die sind jedoch niedrig.“

Unser Fazit:

Jederzeit Zugriff aufs Geld und viel Sicherheit, wie etwa Insolvenzschutz. Gerade für das langfristige Sparen für die Kids bieten sich ETF-Sparpläne wegen großer Transparenz, günstiger Kostenstruktur – eine Gebühr für alles – und einfacher Handelbarkeit an. Die aktiv verwalteten Fonds sind dagegen zwar etwas teurer, können aber über die Fondsmanager auf aktuelle Kursschwankungen reagieren und damit potentiell mehr Rendite erwirtschaften.

 

Tipp: Sparer-Pauschbetrag ausnutzen

Sofern Du für eine der vorgestellten Optionen entscheidest, behalte die vom Staat eingeräumten steuerlichen Vorteile im Blick. Jedem Bürger steht ein sogenannter Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro jährlich zu. Zinseinkünfte und Gewinne aus dem Verkauf von Aktien bleiben steuerfrei, solange sie in Summe unter besagtem Betrag liegen. Das setzt allerdings einen entsprechenden Freistellungs-Auftrag bei der Bank voraus, andernfalls fallen 25 Prozent Steuern an. Es existiert die Möglichkeit, den gesamten Betrag von 801 Euro auf mehrere Banken und Kreditinstitute aufzuteilen.

 

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