Eigenbluttherapie bei Haarausfall

Hilft eine Eigenbluttherapie beim Mann bei Haarausfall? Kosten und Erfahrungen

PRP hilft gegen Haarausfall

Männer und Frauen können gleichermaßen an einem erblich bedingten Haarausfall leiden. Um diesen zu behandeln, nutzen sie beispielsweise die PRP-Maßnahme. Die Eigenbluttherapie bei Haarausfall funktioniert aufgrund der Zellerneuerung. Die Abkürzung PRP steht für Platelet Rich Plasma, das thrombozytenreiche Blutplasma. In den Blutplättchen befinden sich zahlreiche Proteine, die zu den wichtigen Wachstumsfaktoren gehören. Ebenso regulieren die in ihnen enthaltenen biologischen Bausteine das Zellwachstum. Daher ermöglicht es das Eigenblut, die Haarwurzelzellen wiederherzustellen.

Kopfmassage entspannt den Mann Urheber: wavebreakmediamicro / 123RF.com

Des Weiteren aktiviert das thrombozytenreiche Blutplasma die blutgefäßbildenden Zellen. Die Patienten profitieren in der Folge von einer besseren Durchblutung. Der Umstand führt zu einer guten Nährstoffversorgung der Kopfhaut.

 

 Eigenbluttherapie beim Mann bei Haarausfall

Leiden die Patienten unter Haarausfall, stellt eine Therapie mit Eigenblut eine wirksame Gegenmaßnahme dar. Der Grund besteht in dem thrombozytenreichen Blutplasma, das die Mediziner aus dem Blut extrahieren. Es erweist sich als natürliche Quelle der Erneuerung der Zellen. In der Regel entstehen bei der Eigenbluttherapie bei Haarausfall keine negativen Nebenwirkungen.

Hilft auch bei Haarausfall: Kopfmassage beim Mann

Das Haarwachstum verbessert sich aufgrund der verschiedenen Proteine, die sich in den Blutplättchen befinden. Durch eine verbesserte Durchblutung der Kopfhaut kommt es zu einer positiven Beeinflussung des Zellwachstums.

 

Blutplättchen halten Haarausfall beim Mann auf

Haarausfall betrifft gleichermaßen Männer und Frauen. Bei männlichen Patienten fanden die Forscher des Universitätsklinikums Bonn ein Gen, das den Haarverlust begünstigt. Die Studie „Susceptibility variants for male-pattern baldness on chromosome 20p11“ von Hillmer AM et al. stammt vom November 2008. Um die kahle Kopfhaut zu behandeln, nutzen die Patienten eine Eigenbluttherapie bei Haarausfall. Der Prozess nennt sich in der Fachsprache PRP-Eigenblutbehandlung.

Speziell Blutplasma, in dem sich zahlreiche Thrombozyten befinden, eignet sich für die Therapie. Der Grund besteht in den Proteinen, die das Zellwachstum positiv beeinflussen. Erblich bedingter Haarausfall geht in der Regel mit geschwächten Haarwurzeln einher. Aufgrund einer Mangelversorgung kommt es zu einer Überempfindlichkeit dieser Follikel. Dadurch sterben die Haare ab und fallen aus. Durch die PRP-Eigenblutbehandlung profitieren die Patienten von einer guten Durchblutung der Haut. Daraus resultiert eine optimale Nährstoffversorgung, die zu einem verbesserten Zellwachstum führt.

 

Wie funktioniert die Eigenbluttherapie bei Haarausfall?

Bei der PRP-Behandlung findet das plättchenreiche Blutplasma Anwendung. Es sorgt für eine natürliche Vitalisierung der Haarwurzeln. Demnach erfreuen sich die von Haarverlust betroffenen Personen an einer Verzögerung oder des kompletten Stopps der Alopezie. Ebenso ermöglicht die Maßnahme die Erholung von dünnem Haar. Für die Eigenbluttherapie bei Haarausfall benötigen die behandelnden Ärzte wenige Milliliter Blut der Patienten. Durch ein besonderes Verfahren bereiten sie dieses auf.

Das thrombozytenreiche Blutplasma entsteht in einer Zentrifuge, welche die einzelnen Bestandteile des Blutes voneinander trennt. Dabei sondern die roten Blutkörperchen die nährstoffreichen Elemente des Blutes ab. In dem PRP zeigt sich die Anzahl der Blutplättchen gegenüber zu normalem Blut zwei- bis vierfach erhöht. Ab einem Wert von 50 Prozent sprechen die Ärzte von plättchenreichem Plasma. Bei der Eigenbluttherapie liegt der PRP-Anteil im Regelfall bei 80 Prozent.

Ebenso beinhaltet das verwendete Blutplasma Wachstumsfaktoren. Zu ihnen gehören beispielsweise die Proteine TGF-beta und IGF. Sie begünstigen die Zellteilung und die Neubildung von Blutgefäßen. Bei der Behandlung des Haarausfalls spritzen die Mediziner den Patienten nur deren Eigenblut. Aus dem Grund besteht das Verfahren als natürliche und verträgliche Therapie. Im Normalfall entstehen keine allergischen Reaktionen oder Nebenwirkungen.

 

Wann hilft die Eigenbluttherapie?

Die Eigenblutbehandlung wirkt bei verschiedenen Arten des Haarausfalls. Dazu zählen:

  • der androgenetische Haarausfall,
  • der mangelbedingte Verlust der Haarpracht
  • und der stressbedingte Haarverlust.

Des Weiteren begünstigt die Gabe von PRP das Anwachsen der Haarfollikel bei einer Eigenhaartransplantation. Vorwiegend findet die Eigenbluttherapie bei erblich bedingtem Haarausfall Anwendung. Diese androgenetische Form des Phänomens tritt bei 80 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen auf. Bei einem mangel- und stressbedingten Haarverlust führt eine Unterversorgung mit Nährstoffen zu dünnem Haar. Dieses stirbt mit der Zeit ab, sodass es zu der Alopezie kommt.

Durch die Eigenbluttherapie profitieren die Patienten von einer besseren Nährstoffversorgung. Der Grund besteht in den biologischen Bausteinen, die sich im behandelten Blutplasma befinden. Zudem eignet sich das PRP-Verfahren, um den kreisrunden Haarausfall, auch Alopecia areata genannt, zu therapieren. Die gesundheitliche Komplikation tritt als Störung des Immunsystems auf.

 

Wie wirkt das thrombozytenreiche Blutplasma?

In dem PRP existieren Wachstumsfaktoren, die als Signalstoffe fungieren. Sie regen damit die Aktivität anderer Zellen an. Demnach fördert das Plasma die autologe Zellregulation. In der Kopfhaut kommt es zu einer erhöhten Anzahl von Blutgefäßen, sodass die Patienten eine gesteigerte Blutzufuhr erhalten. Gleichzeitig bilden sich vermehrt Stamm- und Blutzellen in den Haarwurzeln. Aufgrund des Aktivierens des Stoffwechsels in der Kopfhaut entsteht die Vitalisierung der Follikel.

Durch das plättchenreiche Plasma profitieren vorwiegend ältere Haarwurzeln von einer Stimulation. Das verhindert das Absterben der geschwächten Haarfollikel. Aufgrund der besseren Nährstoffversorgung bemerken die Betroffenen, dass sich die vorhandenen Haare fülliger präsentieren. Nach dem zyklusbedingten Ausfallen der Haare wachsen diese kräftiger nach. Im Normalfall beträgt die Lebensdauer eines Haars zwei bis sechs Jahre.

 

weiterführend:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18849994

https://www.ukb.uni-bonn.de/42256BC8002AF3E7/vwWebPagesByID/2B8EBA497A701681C12574E10034E4EE

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