Pampers-Papa`s in der heutigen Zeit

Das neue Leitbild des modernen, selbstbewussten und engagierten Papas, der anstelle der Mama mehr Zeit mit den Kleinen verbringt, gilt immer noch in vielen Familien als romantisch verklärte Utopie. In zahlreichen Beziehungen sind Väter darauf angewiesen, Full-Time im Job loszulegen, sodass eigentlich nur am Wochenende wirkliche Familienzeit bleibt.

Die aktuell laufende Pampers-Kampagne würdigt nicht nur die Papas, die wir wochentags bei Kinderärzten, in Cafés und auf Spielplätzen mit ihrem Nachwuchs treffen. Sie stellt die eigentlichen Wünsche und Bedürfnisse der Väter einer neuen Generation vor. Wir, aus der Netpapa-Redaktion haben uns dazu mal unsere eigene Gedanken gemacht.

Pampers Aktion
Foto: Pampers Baby-Dry Windel – Väter Aktion

 

Wie ein Kind das ganze Leben auf den Kopf stellt

Mit nur einer Entscheidung verändert sich das ganze Leben. Auch die Beziehung zwischen Mama und Papa wird fürs Nächste vollkommen auf den Kopf gestellt. In vielen Fällen sind es die Väter, die über die ganze Woche hinweg ihrem Beruf nachgehen und im familiären Bezugsfeld fehlen. Eben diese gemeinsame Zeit wird unterschätzt. Wenn Väter sehr viel arbeiten, leiden Kinder in jedem Fall. In diesem Zusammenhang ist von einem familiären Teufelskreis die Rede, was die folgende Story von Markus aus unserer Redaktion ganz deutlich macht.

 

Job, Kind, Familie: ein Teufelskreis mit erzieherischen Folgen

Als Markus die frohe Botschaft ans Ohr Drang, seine Frau Lisa wäre schwanger, waren beide im siebenten Himmel. Eines stand von Anfang an fest: Lisa wird die volle Elternzeit nehmen, um für die ganze Familie da zu sein. Markus hingegen arbeitet im Management in einer führenden Position. Er verdient gut und kann es sich nicht leisten, seine Arbeitszeiten einzuschränken. Wöchentlich sind für ihn 60 Stunden keine Seltenheit. Zudem ist er regelmäßig für seine Firma auf Dienstreise. Seine Familie geriet so immer wieder ins Hintertreffen. Besondere Ereignisse, Probleme und Entwicklungen seiner Kinder teilte er vornehmlich per Smartphone. Heute weiß er, er hat sich der Realität seiner Kinder nicht gestellt und von vielen Sachen viel zu spät und zu distanziert mitbekommen. In den meisten Fällen hat er nur funktioniert und gar nicht realisiert, was er sich als Vater vergibt.

Marcus denkt heute immer wieder darüber nach, was er im Leben seiner Familie verpasst hat. Er hat sich dazu entschieden, beruflich kürzer zu treten, um gemeinsam mit seinen Kindern wertvolle Zeit zu verbringen, die mit nichts aufzuwerten ist.

 

Warum fehlen Väter in der Familienzeit?

Im Zusammenhang mit einer Auswertung in Bezug auf das Pendeln zur Arbeit haben Soziologen am Wissenschaftszentrum in Berlin Folgendes herausgefunden: Kinder zwischen fünf und sechs Jahren leiden, wenn Papa mehr als 40 km auf dem Weg zur Arbeit zurücklegt. Im Prinzip fehlt der ganzen Familie „Quality Time“. Dahinter verbirgt sich die Familienzeit, die Mama und Papa ausgeruht wirklich mit ihren Kindern nutzen und nicht müde und abgespannt auf dem Sofa liegen.

 

Pampers präsentiert die neue Papa-Generation

Der Windel-Profi widmet sich einer neuen Generation selbstbewusster Väter. Diese Kampagne hat sich im Zusammenhang mit einer Studie von 10.444 Abonnenten des Newsletter entwickelt. Laut prozentualer Gewichtung antwortete nur jeder vierte Vater. Dreiviertel alle Befragten waren Mütter. Von Gleichberechtigung kann hier wohl nicht die Rede sein.

  • Im Zuge dieser Befragung waren nur 7 % der Väter in Elternzeit,
  • wohingegen 85 % aller Papas Vollzeit arbeiten für die Familie.
  • Im direkten Vergleich stand eine ebenso hohe Konzentration mit 68 % der Mütter in Elternzeit.
  • Hier haben sich nur 13 % für die Vollzeit-Arbeit entscheiden.

Die Rollenverteilung der Fürsorge für die Kinder scheint weiterhin klassisch geprägt zu sein. Wer nun aber denkt, Papas würden ohne Probleme und Gewissen die Distanz zur Familie wahren, hat weit gefehlt, denn knapp zwei 92 % setzen ihre Familie an die erste Stelle.

 

Hier könnt Ihr die die Pampers-Väter-Studie lesen

Pampers
Foto: Pampers

 

Quality Time und der Weg in eine familienfreundliche Zukunft

Für viele Papas ist das Wochenende für die Familie reserviert. Die selbstbewussten Väter einer neuen Generation sitzen bei den Kleinen, lesen Geschichten vor, bringen sie ins Bett, unterstützen die Mamas bei der Hausarbeit und Fürsorge und sind in der Lage, ohne Hilfe Windeln zu wechseln. Werktags bleibt nur begrenzt Zeit: ca. 4 Stunden pro Tag für die Familie. Die meisten Daddys wünschen sich eine Veränderung, die vor allen Dingen auf familienfreundlichere Arbeitszeiten abzielt.

 

Was sich verändert mit einem Kind?

Fragt man gerade jüngere Papas, hat die Einstellung zum Leben und zur Familie eine vollkommen neue Wendung erfahren. So haben vor dem Kind ganz andere Werte das Leben und die Beziehung beeinflusst. Jetzt sind sich Papas ihrer Verantwortung bewusst und sehen zum gleichen Zeitpunkt einen tieferen Sinn im Leben und in der Fürsorge.

 

 

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