12 Indianer Weisheiten, über die dein Kind staunen wird!

Diese Indianersprüche können das Leben prägen

Den Erzählungen der Indianer liegt eine tiefe Weisheit zugrunde. Sie verfügen über ein breites Wissen über das menschliche Leben und die Erde. Ihre Redensweise ist zudem unvergleichlich. Sie drücken sich nicht nur auf einer intellektuellen Ebene aus, die jeder versteht, sie berühren auch tief die Herzen der Menschen. Wir haben für Dich 12 Indianer Weisheiten gefunden die du als Vater deinem Kind beibringen kannst und die ein Menschen für das ganze Leben prägen können.

Alte Weisheiten der Indianer Stämme können auch heute unser Leben prägen. Copyright: Sonjachnyj bigstockphoto

Indianer Weisheiten und ihre tiefe Bedeutung

  1. Indianer Weisheiten zeugen von einer tiefen Weisheit und ausdrucksstarken Sinnhaftigkeit.
  2. In Indianersprüchen geht es um das menschliche Miteinander, aber auch den Respekt vor der Umwelt und Natur.
  3. Vor allem die Natur spielte für die Indianer eine wichtige Rolle, da sie eng mit ihr verbunden und im Prinzip in ihr zu Hause waren.
  4. Indianische Weisheiten werden bis heute viel zitiert und helfen Menschen dabei, ihr Leben zu verbessern.
  5. Bekannte Indianersprüche stammen unter anderem von den Sioux, Cheyenne, Mohawk und den Dakota-Indianern.

1. Indianer Weisheit – über Mitgefühl und Empathie

„Behandele einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.“

Dieser Indianerspruch besagt, dass wir alle um uns herum behutsam behandeln sollen. Es ist besser zu viel Mitgefühl zu zeigen, das schadet deutlich weniger, als zu wenig zu zeigen. Das betrifft aber nicht nur die Spezies Mensch, sondern auch andere Lebensformen oder die Natur.

2. Indianer Weisheit – über Träume und Realität

„Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.“

Die Träume und Gedanken eines Menschen sind unangetastet und unzerstörbar. Jeder von uns kann denken und träumen, was er möchte und sei es noch so unrealistisch. Die Realität kann erst dann zuschlagen, wenn die Träume in Handlungen umgesetzt werden. Eigentlich besagt dieser Indianerspruch nicht viel und doch so viel: Es ist wichtig, Träume zu haben.

Indianer Weisheiten die der Großvater an sein Enkelkind weitergibt.. Copyright: studiomay , bigstockphoto

3. Indianer Weisheit – über Verlust und Tot

„Wie können die Toten wirklich tot sein, solange sie in unseren Herzen weiterleben?“

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist so ziemlich das Schmerzhafteste, was uns widerfahren kann. Und dennoch ist der Tod nicht endgültig, das findet man in einigen Indianer Weisheiten. Ein geliebter Mensch lebt in der Liebe seiner Hinterbliebenen weiter. So ist auch sein Tod nicht endgültig. Sein Körper ist fort, aber in deinem Herzen lebt er für immer weiter.

4. Indianer Weisheit – über Vertrauen und Gott

„Bete zu Gott aber rudere weg von den Felsen.“

Im Glauben und in Gott können viele Menschen Hoffnung und Sinn finden. Gläubige Menschen gehen davon aus, dass Gott die Menschen beschützt und seine Hand über sie hält. Das sagt auch dieser Indianerspruch aus. Allerdings sind wir für unser Leben auch selbst verantwortlich. Das heißt, wir sollen kämpfen und uns anstrengen, aber gleichzeitig beten und Gott vertrauen.

5. Indianer Weisheit – über das Loslassen

„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

Manchmal kommen wir an einen Punkt in unseren Leben, wo es einfach nicht weitergehen will. Wir treten auf der Stelle. Das ist das „tote Pferd“. Von diesem sollten wir absteigen, sprich unser Leben ändern und von dem loslassen, was uns auf der Stelle treten lässt. Zum Beispiel:

  •  die Beziehung,
  •  der Job,
  •  Freundschaften oder
  •  unrealistische Ziele.

Es bringt nichts, an etwas festzuhalten, was eigentlich schon vorbei ist.

6. Indianer Weisheit – über die Hilfsbereitschaft und den sozialen Kern

„Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.“

Siehst du, dass jemand ernste Probleme hat? Dann solltest du ihm deine Hilfe anbieten und das Ganze nicht nur aus der Ferne beobachten oder ignorieren, denn dann wirst du selbst zum Teil des Problems. Wenn der andere deine Unterstützung nicht möchte, ist das die eine Sache. Aber einfach wegzuschauen oder sich an den Sorgen der anderen noch zu ergötzen, ist nicht in Ordnung.

7. Indianer Weisheit – über das Verzeihen

„Das Kriegsbeil ist erst begraben, wenn man nicht mehr weiß, wo es liegt.“

So ist es leider, denn wir sind alle Menschen und verzeihen ist nicht einfach. Zwar nehmen wir uns vor, nicht nachtragend zu sein, aber sind es dann doch. Wenn uns ein Mensch verletzt, muss schon eine gewisse Zeit verstreichen, bis wir das Verzeihen können.

8. Indianer Weisheit – über Entschleunigung

„Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis uns unsere Seelen wieder eingeholt haben.“

Irgendwann kommen wir an einen Punkt, wo uns alles zu viel wird. Dann gibt uns sie Seele ein klares Signal, dass sie etwas Ruhe braucht. Das wussten schon die Indianer und verpackten das Bedürfnis nach Entspannung in zahlreichen Indianer Weisheiten. Eigentlich wissen wir das auch, doch gerade in der heutigen Zeit halten wir uns nicht dran. Dabei ist es so wichtig, hin und wieder die Pause-Taste zu drücken.

9. Indianer Weisheit – über Urteilsbildung

„Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“

Dieser Indianerspruch sollte der Leitfaden für uns alle sein. Keiner darf einen anderen Menschen verurteilen, bevor er nicht selbst in seiner Situation war.

10. Indianer Weisheit – über die Gier

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“

Der Mensch strebt stets nach mehr, dabei legt er ein zerstörerisches Tempo an den Tag. Irgendwann gibt es nichts mehr und er merkt, dass alles umsonst war. Die Indianer sagten es bereits voraus.

11. Indianer Weisheit – über das Teilen

„Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön. Ich hob ihn auf. Er war so schön! Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.“

Wenn wir den Stein aufheben und mitnehmen, ist sein Anblick nur für uns bestimmt. Kein anderer kann ihn sehen. Warum den Stein nicht einfach liegen lassen und seine Schönheit mit allen Menschen teilen? Sie geht uns dadurch nicht verloren.

12. Indianer Weisheit – über das Karma

„Alles, was Du in deinem Leben an Ungerechtigkeiten, Lügen, Betrug, Kälte und Unwissenheit anderen Menschen zugefügt hast, kommt wieder zu Dir zurück in 7 Jahren.“

Wie sagt man so schön? Karma regelt.