Die 5 besten Tipps, wie du die Angst vor dem Vater werden überwindest

Wir zeigen Dir wie du Sorgen und Ängste vor dem Vater werden überwindest und haben dir die 5 besten Tipps aus unser Väter Community zusammengetragen. Der Satz „Du wirst Papa“ sorgt bei einigen Männern für zwiespältige Gefühle. Freude und Sorge halten sich die Waage. Bei manch einem kommen Ängste wie „Kann ich mir ein Kind leisten?“ oder „Ist meine Freiheit nun eingeschränkt?“ auf. Einige werdende Papas entwickeln Zweifel an ihrer Tauglichkeit als Vater. Diese fünf Tipps helfen, die häufigsten Ängste zu zerstreuen.

Vater werden
Vater werden ist nicht immer einfach, Copyright: master1305 , bigstockphoto.com

Fünf Tipps für dich als werdenden Vater

1. Lass die Nachricht das Du Vater wirst auf DICH wirken

Die Aussicht, bald Vater zu werden, sorgt oft für Stress. Eine Mischung aus Angst und Glücksgefühlen setzt dich unter Druck. Um dem zu begegnen, empfiehlt es sich, erstmal genügend Zeit für sich selbst zu nehmen. Lass dich auf den Glücksmoment ein, der sich daraus ergibt das Du in den nächsten Jahrzehnten eine der wundervollsten Aufgaben die es gibt, vor Dir hast. Versuche dann deine Ängste klarer darzustellen. Welches sind die begründeten Sorgen um die Du dich kümmern musst und was sind unbegründete Ängste, diese solltest Du nicht zu ernst nehmen. Vielleicht hilft Dir auch deine Sorgen aufzuschreiben. Suche dann das Gespräch mit deiner Partnerin und mit einem Freund der sich schon in der Vaterrolle befindet. Hier erfährst Du was Dich als Mann in der Schwangerschaft erwartet.

2. Können wie uns ein Kind leisten

Zu den Ängsten werdender Väter gehören ebenso oft finanzielle Ängste. Kinder sind teuer, das wird dir ja überall propagiert, sodass sich schnell die Frage stellt, ob der bisherige Lebensstandard zu halten ist. Sinnvoll ist es auch da, denke nicht zuweit vorraus. Du kannst dir gemeinsam mit deiner Partnerin die durchschnittlichen Kosten für ein Baby vor Augen zu führen um beispielsweise einen Finanz- oder Sparplan anzulegen. In den Monaten bis zur Geburt ist auch noch Zeit, um Geld für die nötigen Anschaffungen beiseitezulegen. Hier findest Du die aktuell beliebtesten Sparanlagen für dein Kind.

3. Die Erwartungen an die eigene Rolle definieren

Werdenden Vätern stellt sich die Frage, wie sie ihre neue Rolle annehmen und ausfüllen. Vor der Geburt überdenke, welche Werte dir als Papa wichtig sind. Was möchtest du mit deinem Kind erleben? Welche Lebensweisheiten willst du ihm auf den Weg geben? Diese Auseinandersetzung mit der Zukunft hilft, sich mit der Vaterrolle vertraut zu machen und die Vorteile zu erkennen. Zum Teil unterstützen Ratgeber bei der „Vatervorbereitung“. Dabei solltest du dich als werdender Vater von gutgemeinten Tipps nicht unter Druck gesetzt fühlen. Zeige dich neuen Erfahrungen gegenüber offen und gehe entspannt der neuen Lebensphase entgegen. Hier erfährst Du mehr zur Vaterrolle in der heutigen Zeit.

4. Die eigenen Prioritäten klären

Kinder brauchen Aufmerksamkeit, sodass Pflege und Erziehung viel Zeit in Anspruch nehmen. Das schränkt die Freiheit der Eltern deutlich ein. Dennoch ist es wichtig, sich nicht in der Vaterrolle zu verlieren und eigene Hobbys zu bewahren. Um sie in das neue Alltagsleben zu integrieren, erhält eine gute Organisation und Absprache mit der Partnerin Relevanz. Ebenso ergibt es Sinn, die Unterstützung der Familie einzufordern, um Zeit für sich oder zu zweit freizuschaufeln.

5. Die Bereicherung in der Beziehung sehen

Angst vor der Vaterschaft resultiert zum Teil auch aus Unsicherheit im Hinblick auf die sich verändernde Beziehung mit der Partnerin. Zum Teil schwingt die Sorge, ihre Aufmerksamkeit teilen zu müssen, darin mit. Eifersucht ist fehl am Platz. Ein Baby bereichert eine Partnerschaft, wenn beide Elternteile sich auf die neue Situation einlassen und Hand in Hand arbeiten.

Durch das Kind erhalten sie in der Beziehung neue Aspekte. Das bietet die Gelegenheit, weitere Gemeinsamkeiten zu finden. Suchen werdende Väter von Anfang an das Gespräch mit der Mutter ihres zukünftigen Kindes, bauen sie:

  • Stress,
  • Verlustängste und
  • Unsicherheiten

Gleichzeitig stecken sich die Eltern gemeinsame Ziele, was ihre Beziehung weiter zusammenschweißt.

Welches Buch macht werdenden Vätern Mut?

Um werdenden Vätern die Angst vor der späteren Vaterrolle zu nehmen, hilft die richtige Lektüre. Beispielsweise gibt der Ratgeber „Hilfe, ich werde Papa!: Überlebenstipps für werdende Vätervon Christian Hanne wertvolle Ratschläge. Auf 96 Seiten erfährt man(n), was ihn während Schwangerschaft, Geburt und dem ersten Jahr danach erwartet. Hier findest Du die beliebtesten Bücher für werdende Papas

Fazit: Vorbereitung nimmt die Ängste werdender Väter

Angst vor dem Vaterwerden resultiert aus Unsicherheit. Um sie zu mindern, hilft es, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und es von allen Seiten zu beleuchten. Bereiten sich werdende Väter auf ihre neue Rolle vor, gewinnen sie Sicherheit und Zuversicht.

FAQ – Leserfragen von werdenden Vätern

Wann erwarten Väter im Durchschnitt ihr erstes Kind?

Im Jahr 2019 lag das Durchschnittsalter der Väter in Deutschland, die ihr erstes Kind erwarteten, bei 33 Jahren. Diese Zahl veröffentlichte das Statistische Bundesamt im Jahr 2020.

Wie viel kostet ein Kind im ersten Lebensjahr?

Im Schnitt kostet die Babyerstausstattung zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Bei der Grundversorgung des Kindes stehen zwei Faktoren im Mittelpunkt: Nahrung und Pflegeprodukte. Laut der Frankfurter Volksbank belaufen sich die Kosten für diese Posten auf durchschnittlich 350 bis 500 Euro im ersten Jahr.

Was brauchen Kinder am dringendsten?

Obgleich Nahrung und Pflege bedeutende Faktoren darstellen, ist für Babys die Aufmerksamkeit und Zuneigung der Eltern am wichtigsten.