Können Väter in Teilzeit die Familie versorgen?

Einen positiven Einfluss auf die Vater-Kind-Beziehung übt gemeinsam gestaltete Freizeit aus. Arbeitest Du beispielsweise halbtags, verbringst Du den Nachmittag mit dem Nachwuchs. Ihr erlebt Abenteuer und stärkt auf diese Weise die Bindung innerhalb der Familie. Das Modell „Teilzeit für Väter“ nutzen die Männer, um mehr Zeit für die Kinder und die Partnerin zu erübrigen. Durch den engen Kontakt zu den Sprösslingen fühlen sich diese von den Eltern wertgeschätzt. In der Folge profitieren Deine Kleinen von einem gesunden Selbstwertgefühl. Zusätzlich ermöglicht die verkürzte Arbeitszeit eine unkomplizierte Verbindung zwischen Privatleben und Beruf.

Teilzeitarbeit für Väter die Teilzeit möchten
Teilzeit die Familie versorgen Urheber: gow27 / 123RF.com

 

Du genießt das Zusammensein mit den Kindern, ohne finanzielle Einbußen zu fürchten. Durch diese Sicherheit fühlen sich die in Teilzeit arbeitenden Väter im Job entspannt. Der Umstand besitzt eine positive Wirkung auf die Arbeitsleistung der Männer. Arbeitest Du halbtags, nutzt Du die restliche Zeit beispielsweise, um Deine Partnerin im Haushalt und bei der Kindererziehung zu unterstützen. Der Vorteil besteht in einer harmonischen Beziehung, die im besten Fall ohne beruflichen Stress verläuft. Das heißt, dass sich beispielsweise Spannungen zwischen den Ehepartnern weniger häufig aufbauen.

 

Teilzeit für Väter in der Zusammenfassung

Nutzen die Männer die Teilzeit für Väter, verbringen sie mehr Zeit mit ihrer Familie. Dadurch entstehen in der Partnerschaft weniger Reibungspunkte. Der Grund besteht in einer gerechten Verteilung von Aufgaben. Das heißt, die Eltern unterstützen sich gegenseitig im Haushalt und bei der Erziehung der Schützlinge. Der Nachwuchs spürt das angenehme Verhältnis in der Familie und profitiert von einem starken Rückhalt. Folglich kommt es zu einer gesunden psychischen und physischen Entwicklung der Sprösslinge. Fühlen sie die Unterstützung beider Elternteile, profitieren sie in ihrem späteren Leben von dem Familienzusammenhalt.

Des Weiteren gilt es zu beachten, dass die verkürzte Arbeitszeit für die Väter keinen finanziellen Verlust darstellt. Ihr Engagement für die Familie verzeichnen die Arbeitgeber als positiven Aspekt. Daher leidet die Mehrzahl der in Teilzeit arbeitenden Väter nicht unter einem gekürzten Gehalt. In der Folge fühlen sich die Betroffenen bei der besonderen Art der Arbeit entspannt.

Männer profitieren von der Teilzeitarbeit

Die Teilzeit für Väter stellt für die Vielzahl der Männer ein lohnendes Konzept dar. Zunehmend passt sich die Rolle des Vaters an das Familienleben an. Galt früher der Mann als Ernährer von Frau und Kindern, prägt er heute die Erziehung der Sprösslinge mit. Demnach passen die Männer ihre Karriere oftmals dem Kinderwunsch an. Zu dem Ergebnis kommt die Trend-Studie „Moderne Väter“ aus dem Jahr 2012. Laut dieser verbinden die männlichen Elternteile vermehrt das Privatleben mit dem Berufsleben. Dadurch bemerken sie, dass unterschiedliche Werte in den beiden „Welten“ eine Rolle spielen. Während Effizienz und Leistungsbereitschaft im Beruf Relevanz erhalten, kommt es in der Erziehung auf emotionale Fertigkeiten an.

Die Kinder brauchen von Dir Sicherheit und Rückhalt, um sich selbst als eigenständige Person zu identifizieren. Durch Deine Zuwendung fühlen sich die Kleinen geschätzt und gehen selbstbewusst auf ihre Umwelt zu. Der Grund besteht darin, dass der Vater den Förderer der Sozialisation darstellt. In ihrem Buch „Der Vater“ erklärt die Autorin Sigrid Lang, dass Väter den Weg in die sekundäre Sozialisation öffnen. Innerhalb der Familie kommt es zur Primärsozialisation. Das bedeutet, der Nachwuchs erfährt die Werte und Normen, die innerhalb der Verwandtschaft Bedeutung erlangen.

 

Während der sekundären Sozialisation kommen die Kinder mit Mitschülern und Freunden in Kontakt. Sie bringen dadurch ihre Rolle innerhalb der Gesellschaft in Erfahrung. Arbeitet der Vater in Teilzeit, bleibt ihm mehr Zeit, um den Nachwuchs in die Umwelt zu integrieren. Gleichzeitig bildet sich auf die Weise eine feste Vater-Kind-Beziehung, von der die Sprösslinge während des Aufwachsens profitieren.

 

Beruf und Familie vereinen – Vater arbeitet in Teilzeit

Vorwiegend nutzen Mütter die Möglichkeit, in Teilzeit arbeiten zu gehen. Auf die Weise verbinden sie ihre Ansprüche an die Kindererziehung und den Beruf. Jedoch macht das alternative Arbeitsmodell die Frauen nicht glücklich. Der Grund besteht in einem finanziellen Verlust, der mit der verkürzten Arbeitszeit einhergeht. Die Sozialprofessorin Michelle Budig spricht von einer Einbuße von 6,7 Prozent je Kind. Anders sieht es bei den Männern aus. Arbeitet der Vater in Teilzeit, droht der Familie in der Regel keine Reduktion des Einkommens. Stattdessen werten vorwiegend Unternehmen das Engagement der Väter als positiven Aspekt.

Väter profitieren auch im Beruf von der gemeinsamen Zeit mit ihren Sprösslingen. Sie ziehen aus dem Zusammensein mit den Kindern eine hohe Zufriedenheit. In der Folge führt die Verbindung von Arbeit und Familienleben zu einem entspannten Gemüt des in Teilzeit arbeitenden Vaters. Des Weiteren nehmen die Männer aktiv an der Gestaltung des Alltags teil. Dadurch ergeben sich in der Partnerschaft und innerhalb der Erziehung weniger Konflikte. Sprichst Du Dich vermehrt mit Deiner Frau ab, vermeidet ihr Reibungspunkte. In der Folge läuft das Familienleben harmonisch ab.

 

Davon profitieren vorwiegend die Kinder. Sie spüren die entspannte Stimmung und trauen sich, sich individuell zu entfalten. Bemerken die Kleinen den Rückhalt ihrer Familie, stärkt sich ihr Selbstvertrauen. Dadurch steigert sich die Leistungen der Schützlinge im Unterricht sowie im Sozialleben. Arbeitet der Vater in Teilzeit, steht er gleichermaßen als Ansprechpartner bei Problemen zur Verfügung. Dieser Aspekt sorgt für eine stärkere Bindung zwischen Dir und Deinem Sprössling.

 

Teilzeit-Väter leiden nicht an Karrieredruck

Arbeiten die Väter in Teilzeit, erweist sich die Karriere für sie nicht als zentraler Punkt. Vielmehr steht das Familienleben im Vordergrund. Demnach leiden die Männer weniger an Karrieredruck. Hierbei zeigt sich, dass der fehlende Druck kein Hindernis für einen beruflichen Aufstieg darstellt. Stattdessen befürworten zahlreiche Firmen die Interessen der männlichen Mitarbeiter und fördern diese. Beispielsweise brauchen Väter, die verkürzt arbeiten, keine Gehaltskürzung zu befürchten. Gleichzeitig ermöglicht die erhöhte Motivation der Männer eine Beförderung trotz Teilzeitarbeit.

Speziell Unternehmen mit modernen Werten stellt das soziale Engagement der Mitarbeiter als Kernkompetenz in den Mittelpunkt. Die Arbeitgeber unterstützen die Väter, sofern die verkürzte Arbeitszeit keinen Einfluss auf die Arbeitsergebnisse nimmt. Durch das alternative Arbeitsmodell besteht für Dich gleichermaßen die Möglichkeit, die tatsächliche Arbeitszeit an die gewünschte anzupassen. Der Väterreport 2015 vergleicht die gewünschte Arbeitszeit von Vätern mit der geleisteten Arbeit. Laut der Erhebung schätzen 48,8 Prozent der Männer ihre Arbeitszeit als zu viel ein. 32,3 Prozent der Befragten beklagen sich darüber, dass sie stark von der Wunschzeit abweicht.

 

Ausschließlich bei 11,9 Prozent der Väter entspricht die gewünschte Arbeitszeit dem tatsächlichen Dienst. Arbeiten die Väter in Teilzeit, gestalten sie das Familienleben, ohne Furcht vor einem beruflichen Abstieg zu besitzen. Gleichzeitig weisen Männer im Gegensatz zu ihren Partnerinnen keine Schuldgefühle während ihrer Abwesenheit auf. Das bedeutet, dass sie ihre Zeit mit den Sprösslingen ohne Beeinträchtigung genießen. Der Umstand wirkt sich positiv auf die Verfassung der Väter aus, sodass der entspannte Gemütszustand bleibt.

 

Familienengagement zahlt sich für Männer aus

Beruflich und privat profitierst Du von Deinem Engagement für Deine Familie. In zahlreichen Unternehmen schätzen die Arbeitgeber es, wenn sich Väter an den Schulen ihrer Kinder engagieren. Die sozialen Kompetenzen nehmen einen positiven Einfluss auf die Stellung innerhalb der Firma. Kümmern sich die in Teilzeit arbeitenden Männer um den Nachwuchs, steigt in vielen Fällen ihr Ansehen bei den Kollegen.

Der Grund besteht im wechselnden Rollenbild des Vaters. Er ist Versorger der Familie und gleichzeitig Bezugsperson für die Partnerin und den Nachwuchs. Jedoch bringt der Spagat zwischen Beruf und Privatleben nicht ausschließlich Vorteile. Beispielsweise beklagen sich 20 Prozent der Männer über zu wenig Freizeit, in der sie eigenen Interessen nachgehen. Auch diese Zahl veröffentlichte die Trend-Studie „Moderne Väter“.

 

„Teilzeit-Väter“ fördern die Entwicklung der Kinder

Für die psychische Entwicklung Deiner Schützlinge spielt Deine Aufmerksamkeit eine wesentliche Rolle. Von ihrem Vater erwarten die Kinder Beachtung und Anerkennung. Daran messen sie ihre eigenen Fähigkeiten und testen die Grenzen aus. Bei der Mehrzahl der Kleinen erweist sich die Mutter als zentrale Bezugsperson, deren Liebe die Sprösslinge als Selbstverständlichkeit hinnehmen. Aus dem Grund benötigen sie vorrangig die Beachtung des Vaters, um ihre eigenen Leistungen einzuschätzen. Arbeitest Du verkürzt, bleibt Dir mehr Zeit, die Du mit dem Nachwuchs verbringst. Der Umstand ermöglicht es Dir, Unternehmungen mit den Kindern durchzuführen.

 

Die Kleinen profitieren in der Folge von einer sicheren Vater-Kind-Beziehung. Dabei benötigen nicht ausschließlich jüngere Schützlinge den Rückhalt des Vaters. Speziell in der Pubertät nimmst Du eine zentrale Rolle im Leben der Kinder ein. Für sie erweist Du Dich als männliches Vorbild. Söhne orientieren sich während der hormonellen Umstellung an ihren Vätern und suchen gleichzeitig den Konflikt. Fehlt ihnen aufgrund langer Arbeitszeiten der Kontakt zu Dir, leben sie ihre natürlichen Aggressionen unkontrolliert aus. Beispielsweise suchen sie Streit in der Schule, um unterbewusst Kontakt mit einer anderen männlichen Autoritätsperson aufzunehmen.

Für Deine Tochter giltst Du als wichtige männliche Bezugsperson, die das Männerbild des Mädchens prägt. Aufgrund Deines Verhaltens sucht sich Dein Sprössling spätere Partner. Dabei beachtet das Kind, wie Du Dich gegenüber Deiner Frau benimmst. Ebenso erhält Deine Anwesenheit im Alltag der Familie einen hohen Stellenwert. Arbeitest Du in Teilzeit, nutzt Du die Freizeit beispielsweise, um das Gespräch mit Deiner Tochter zu suchen. Sie klärt auf die Weise schulische und private Probleme mit Dir und spürt Deine Aufmerksamkeit. Für die spätere Entwicklung der Kleinen steht Deine Beachtung damit im Vordergrund.

 

weiterführend:

http://vaeter-ggmbh.de/wp-content/uploads/2012/12/Trendstudie_Vaeter_gGmbH_Download.pdf

http://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs2015/Vaeterreport_Langfassung.pdf

Einige Informationen fehlen noch!Hat mir nicht so gut weitergeholfenHat mir gefallen - aber nicht richtig geholfen!Hat mir geholfen und gut gefallenArtikel hat mir sehr gut gefallen (1 Punkte )
Loading...