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In unserer Reihe „Kennst Du schon, 7 Fragen an..?“ haben wir mit dem Macher des bekannten Familienbetrieb Christian Hanne gesprochen. Christian ist Autor mehrere Bücher, bloggt regelmäßig und erfreut die Welt mit seinen beliebten Familien-Tweets. Lass Dich überraschen von..

7 Fragen an… Christian

Christian Hanne
Christian Hanne, Foto: Laurin Schmid

1. Erzählt uns was über Dich und was genau machst Du?

Ich bin seit fast zehn Jahren Mitte Dreißig und lebe seit ebenfalls fast zehn Jahren mit meiner Frau und unseren beiden Kindern in Berlin-Moabit. Hauptberuflich arbeite ich als Kommunikationsberater, nebenberuflich schreibe ich Quatsch im Internet und in Büchern, ehrenamtlich esse ich Käsekuchen. Sogar mit Rosinen. Ansonsten bin ich mental einigermaßen stabil. Meine Familie ist da möglicherweise anderer Ansicht.

 

2. Da kommt kein Vater drumherum, was bedeuten dir die Familien-Tweets und dein Blogprojekt Familienbetrieb?

Mit Ende Dreißig hatte ich das Gefühl irgendetwas ausprobieren zu müssen. Andere Männer in dem Alter kaufen sich dann einen Porsche und legen sich eine Geliebte zu, ich habe angefangen zu bloggen. Ich glaube, meine Frau begrüßt diese Entscheidung. Den Blog habe ich mittlerweile seit fünf Jahren und dadurch habe ich die Möglichkeit bekommen Bücher und Kolumnen zu schreiben. Das ist toll für mich, für die Leserinnen und Leser möglicherweise weniger.

Die Familien-Tweets gibt es fast genauso lang. Letztens gab es die 250. Ausgabe. In erster Linie sind die Familien-Tweets natürlich witzig und extrem unterhaltsam. Sie sind aber auch noch mehr: Für twitternde Eltern sind sie ein Ventil, um das Leben mit Kindern, das ja nicht immer Ponyhof und Zuckerschlecken ist, zu verarbeiten. Und die anderen Eltern können mit großer Erleichterung lesen, dass bei anderen Familien auch nicht immer Bullerbü und Margarine-Werbung angesagt ist. Somit wirken die Familien-Tweets quasi therapeutisch.

3. Wie bekommst du Job und Familienleben auf die Reihe, wieviel Zeit verbringst du mit der Familie?

Als selbstständiger Kommunikationsberater arbeite ich im Home Office, meine Frau dagegen Vollzeit außerhäusig. (Sie ist eindeutig die Klügere von uns beiden.) Dadurch bin ich aber immer Zuhause, wenn die Kinder von der Schule heimkommen. Da sie aber schon im Teenageralter sind, finden sie das wahrscheinlich eher nervig.

4. Als Autor ist dein drittes Buch gerade erschienen, erzähle uns etwas über die Überlebenstipps für Väter, wer braucht dein Buch unbedingt?

„Hilfe, ich werde Papa!“ enthält Tipps und Informationen für werdende Väter rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit zu dritt. Es geht unter anderem um die Entwicklung des Kindes im Bauch der Mutter, Schwangerschaft, um Vorsorgeuntersuchungen, Geburtsvorbereitung, Sex in der Schwangerschaft, die Namenswahl, die Erstausstattung für das Baby, den richtigen Geburtsort, die Aufgaben des Mannes während der Geburt (Am besten nicht unangenehm auffallen!) und wenn das Baby erstmal da ist, wie sie als Paar die ersten Wochen überleben.

Wer das Buch unbedingt braucht? Keine Ahnung. Vermutlich wird niemand ein schlechterer Partner und Vater sein, wenn er das Buch nicht liest. Aber vielleicht enthält es doch genügend Informationen, dass werdende Väter, die es sich zu Gemüte geführt haben, wenigstens in manchen Situationen nicht wie der letzte Volltrottel dastehen.

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5. Welche drei Tipps hast du für unsere Leser (Väter)?

Eigentlich fühle ich mich in meinem eigenen täglichen Scheitern als Vater nicht kompetent, um anderen Vätern irgendwelche Ratschläge zu geben, aber das kommt irgendwie nicht so gut, wenn du gerade einen Ratgeber für werdende Väter veröffentlicht hast. Daher hier drei Tipps aus „Hilfe, ich werde Papa“, die eigentlich generell auf die Vaterschaft anwendbar sind.

  • Habt keine Panik: Ihr seid nicht die ersten Männer, die daran scheitern perfekte Väter zu sein. Also entspannt euch. Es wird schon schiefgehen.
  • Seid ein Team mit eurer Partnerin: Die hat von der Kindersache genauso wenig Ahnung wie ihr. Aber zusammen schafft ihr das mit der Kindererziehung. Oder ihr vermasselt es gemeinsam.
  • Sucht keine Patentrezepte: Jedes Kind ist anders und hat andere Bedürfnisse. Irgendwann findet ihr schon heraus, was für eure Kinder funktioniert. Und noch häufiger, was nicht funktioniert.

 

6. Was dürfen wir in den nächsten Jahren von Dir erwarten?

Am besten nichts. Dann ist auch niemand enttäuscht.

 

7. Wie und Wo kann man dir folgen?

Blog: www.familienbetrieb.info

Twitter: https://twitter.com/Betriebsfamilie

Facebook: https://www.facebook.com/hannefamilienbetrieb/

Instagram: https://www.instagram.com/betriebsfamilie

(Willst Du bei unserer Interview-Reihe dabei sein oder kennst du jemanden der hier dazu gehört..? schreib uns an [email protected]netpapa.de)

 

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