Als Papa im Home-Office arbeiten – was gilt es zu beachten?

Wichtige Erfahrungen aus meiner Arbeit im Home-Office

Welche Vorteile gibt es beim der Home-Office Arbeit

Arbeitest Du als Papa im Home-Office, verbindest Du das Familienleben mit dem Beruf. Jedoch besteht nicht bei jedem Job die Möglichkeit, die Arbeit in den eigenen vier Wänden zu erledigen. Vorwiegend kreative Tätigkeiten führst Du in Heimarbeit aus. Zu den Berufen gehört beispielsweise der Webdesigner, der Online-Marketing-Spezialist oder der Sprachlehrer. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass Du zu der „schreibenden Zunft“ zählst. Hierbei stellen Übersetzer, Lektoren, Online-Redakteure oder Blogger bekannte Beispiele dar. Interessierst Du Dich dafür, im Home-Office zu arbeiten, beachtest Du die Gestaltung des Arbeitsplatzes.Arbeit im Homeoffice

Kind & Arbeit – Chancen im Homeoffice stockbroker / 123RF .com

Hierbei findet eine exakte Trennung zwischen privatem und geschäftlichem Bereich statt. Auf die Weise machst Du Deinen Kindern klar, wann Du der Arbeit nachgehst. Erfolgen wiederholte Störungen, während Du einer Aufgabe nachgehst, kommt es im schlimmsten Fall zu einer nachlassenden Leistung. Kunden oder Arbeitgeber beschweren sich in der Folge über Deine Arbeitsweise. Um das zu verhindern, lohnt es sich, ein abschließbares Büro einzurichten. Dabei legst Du eigenständig fest, welche Zeiten Du für Deine Beschäftigungen nutzt. Akzeptiert die Familie den Arbeitsalltag, entsteht eine gute Kombination zwischen Job und Privatleben.

 

Als Papa im Home-Office

Die Tätigkeit als Papa im Home-Office erfordert eine exakte Einteilung des Tages. Hierbei kommt es darauf an, die Arbeit in das Familienleben zu integrieren. Um ungestört der jeweiligen Beschäftigung nachzugehen, solltes du einen separaten Arbeitsplatz einrichten. Dieser erweist sich als Schreibtisch oder als komplett eingerichtetes Büro. Damit die Kinder die Grenze zwischen Privatleben und Beruf akzeptieren, stellt der Vater Regeln für den Alltag auf. Beispielsweise erklärt er seinen Sprösslingen, zu welchen Zeiten sie das Büro betreten dürfen.

Des Weiteren bewährt es sich, dem Nachwuchs die Tätigkeit zu erklären. Auf die Weise fühlen sich die Kinder geschätzt und übernehmen die Verantwortung, während der festgelegten Arbeitszeiten weitgehend selbstständig zu handeln. Das bedeutet, sie bemühen sich, ihren Vater nicht zu stören. Arbeiten die Väter im Home-Office, passen sie ihre Projekte nach Möglichkeit dem Tagesrhythmus der Partnerin an. Hierbei kommt es darauf an, dass sich die Eheleute nicht gegenseitig behindern. Ebenso besteht die Notwendigkeit, ein Ende der Arbeitszeit festzulegen, um der Familie ausreichend Zeit einzuräumen.

 

Was gibt es beim Home-Office zu beachten?

Die Entscheidung, als Papa im Home-Office zu arbeiten, lässt sich im Regelfall nicht von heute auf morgen umsetzen. Daher denkst Du vorerst darüber nach, ob sich Dein Beruf für die Heimarbeit eignet. In vielen Fällen scheitert der Wunsch, von zu Hause aus zu arbeiten, an den Arbeitgebern. Das belegt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, kurz DIW. Demnach arbeiten ausschließlich zwölf Prozent der abhängig Beschäftigen im Home-Office. Jedoch gehen knapp 40 Prozent Berufen nach, bei denen die Heimarbeit sich als Möglichkeit erweist.

Für die Arbeit zu Hause eignen sich vorwiegend Tätigkeiten, welche die Arbeitnehmer online durchführen. Dazu gehören beispielsweise der Online-Redakteur, Lektoren, Online-Journalisten oder Blogger. Das Internet ermöglicht eine problemlose Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern. Bei Fragen und Anmerkungen erreichst Du den Arbeitgeber per Mail oder Videochat. Arbeitet Papa zu Hause, ergibt sich eine Kombination aus Familienleben und Beruf. Deshalb überlegst Du, ob Du den Spagat zwischen Pflicht und privaten Interessen meisterst.

 

Home-Office – Flexibler Arbeits-Alltag

Gehst Du als Papa der Arbeit zu Hause nach, besteht die Notwendigkeit, den Beruf in das Familienleben zu integrieren. Das bedeutet, Du informierst die Partnerin und die Kinder über Deine Arbeitszeiten, wichtige Projekte oder den Besuch von Kunden oder Geschäftspartnern. Somit besteht für die Familie die Chance, sich Deinem Arbeitsalltag anzupassen. Kommt es wiederholt zu Störungen während der Beschäftigung, leidet Deine Leistung unter den Unterbrechungen. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass Du gereizt reagierst. Deine Frau und der Nachwuchs spüren die gespannte Stimmung. Im schlimmsten Fall folgt daraus ein Streit, der beispielsweise die Vater-Kind-Bindung belastet.

Aus dem Grund gilt es, sich die Arbeitszeit einzuteilen und das Ende des Arbeitstags festzulegen. Beispielsweise teilst Du Deinen Sprösslingen mit, dass Du ab 19.00 Uhr Zeit mit ihnen verbringst. Beschäftigst Du Dich mit einem schwierigen Projekt, für das Du mehr Zeit einplanst, setzt Du die Familie darüber in Kenntnis. Dadurch erhalten sie die Chance, Rücksicht auf Deine Arbeit zu Hause zu nehmen. Damit Du als Papa zu Hause arbeitest, ohne Störungen zu befürchten, erweist sich ein separater Arbeitsplatz als sinnvoll. Beispielsweise handelt es sich dabei um Deinen privaten Schreibtisch, zu dem die Kinder keinen Zugang besitzen. Eine bessere Alternative bildet ein abschließbares Büro.

Die räumliche Trennung des Arbeitsbereichs

Um als Papa zu Hause zu arbeiten, brauchst Du einen Arbeitsbereich, den Du vom Wohnbereich abtrennst. Speziell beim Empfang von Kunden oder Geschäftspartnern erhält ein separates Büro einen hohen Stellenwert. Hierbei hilft die geschäftliche Umgebung gleichzeitig dabei, die Arbeitszeit mental von der privaten Freizeit zu trennen. Für Dich besteht die Notwendigkeit, den Arbeitstag zu strukturieren und Ablenkungen zu vermeiden. Deshalb stellt die Disziplin einen wichtigen Beitrag bei der Heimarbeit dar.

Besitzt Du ein Büro, nutzt Du beispielsweise die Tür als effektive Trennung zwischen Privatleben und Beruf. Schließt Du das Zimmer ab, widmest Du Dich einem Projekt. Steht die Tür dagegen offen, weiß die Familie, dass Du Zeit mit ihr verbringen kannst. Suchen Deine Sprösslinge Dich während Deiner Tätigkeit auf, bewahrst Du Ruhe. Oftmals fällt es den Familienmitgliedern schwer, von außen zu beurteilen, ob Du einer wichtigen Aufgabe nachgehst oder private Dinge im Internet erledigst. Damit es nicht zu einem Streit kommt, erklärst Du dem Nachwuchs ruhig, dass er sich gedulden muss.

Kommt es zu einem akuten Problem, liegt es in Deinem Ermessen, ob Du die Beschäftigung unterbrichst. Wählst Du den Arbeitsplatz frei in der Wohnung, nimmst Du beispielsweise für unterschiedliche Aufgaben andere Blickrichtungen ein. Das bedeutet, kreative Projekte bearbeitest Du als Beispiel am bequemen Wohnzimmertisch. Dagegen sortierst Du geschäftliche Unterlagen am Küchentisch. Die verschiedenen Arbeitsplätze besitzen den Vorteil, dass Du Dich schneller emotional auf die jeweilige Tätigkeit einstellst.

Kleider machen Leute – auch im Home-Office

Erledigst Du die Aufgaben nicht in einem abschließbaren Büro, dient beispielsweise die Kleidung als nonverbales Nicht-Stören-Signal. Hierbei gilt es als wichtig, feste Arbeitszeiten festzulegen und in diesen Störungen zu vermeiden. Beginnst Du der Tätigkeit, legst Du beispielsweise eine Krawatte an, die Du am Ende des Arbeitstages abnimmst. Mit einem Blick auf Dich erkennen die Familienmitglieder, ob Du gerade als Arbeitnehmer oder Privatperson giltst. Ebenso wirkt sich die Kleidung auf das Selbstbewusstsein und die Arbeitsleistung aus. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des Psychologen Adam Galinsky.

Die Publikation aus dem Jahr 2012 belegt, dass Teilnehmer, die einen weißen Kittel erhielten, eine gestellte Aufgabe effektiver lösten. Hierbei galt der Kittel als Symbol für Autorität, sodass es zur Stärkung des Selbstvertrauens kam. Damit Du dem Beruf mit gestärktem Selbstwertgefühl nachgehst, trägst Du als Beispiel eine Anzughose während der Arbeitszeit. Führst Du Telefonate mit Kunden, bewährt es sich, ein festes Schuhwerk anzuziehen. Dadurch verbessert sich die Haltung und Du erlangst Selbstsicherheit.

Arbeitet Papa zu Hause, besteht kein Zwang, die Businesskleidung anzulegen. Jedoch sorgt ein gepflegtes Äußeres dafür, dass Du Dich kompetenter fühlst. Aus dem Grund lohnt es sich, ein geschäftstaugliches Kleidungsstück anzulegen. Krawatte, Jackett oder Anzughemd erweisen sich als mögliche Alternativen. Eine ordentliche Rasur sowie sorgfältiges Styling trennt die Arbeit emotional vom „Lotterleben“, bei dem Du beispielsweise in Jogginghosen entspannst.

 

Die Gastgeberkultur bei der Heimarbeit

Abhängig von Deinem Beruf kommt es vor, dass Kunden oder Geschäftspartner Dein Home-Office aufsuchen. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf der Gastgeberkultur. Das bedeutet, die Wohnung befindet sich am besten in einem übersichtlichen und aufgeräumten Zustand. Es gilt, das Privatleben mental von dem beruflichen Alltag zu trennen. Stört Dich der Kaffeefleck auf dem Schreibtisch als Privatperson nicht, erweckt er bei einem Gast unter Umständen Missbilligung. Daher betrachtest Du Deine Umgebung kritisch und sorgst insbesondere im Bad für Sauberkeit.

Speziell beim häufigen Besuch von Kunden bewährt es sich, ein Gästebad einzurichten. Hier befinden sich ausschließlich Hygieneprodukte für Besucher und Handtücher, die farblich zur Einrichtung passen. Damit macht das Zimmer einen stimmigen Gesamteindruck. In Deinem Büro richtest Du zudem eine Sitzecke für geschäftliche Gespräche ein. Erwartest Du Geschäftspartner oder Kunden, kümmerst Du Dich besser frühzeitig um Getränke und Snacks.

Die Lebensmittel bewahrst Du für die Kinder unzugänglich auf. Du erzielst keinen guten Eindruck, wenn Du dem Kunden eine bereits geöffnete Packung anbietest. Das Geschirr im Arbeitszimmer erweist sich ebenfalls als sauber und schick. Um es zu verstauen, eignet sich ein kleines Schränkchen im Büro. Auf die Weise besteht kein Risiko, dass andere Familienmitglieder das „Geschäftsensemble“ verwenden und es Dir später nicht zur Verfügung steht.

 

Der Unterschied zwischen Kunden und Freunden

In vielen Wohnungen gilt die Regel, dass die Besucher die Schuhe vor der Haustür abstreifen. Deine Freunde stören sich in der Regel nicht an der Aufforderung. Sie nehmen die angebotenen Hausschuhe ohne Murren an. Jedoch gilt es zu bedenken, dass es sich bei Geschäftskunden nicht um private Gäste handelt. Unter Umständen fühlen sich die Kunden beleidigt, wenn sie ihr Schuhwerk ablegen müssen. Der Grund besteht darin, dass Verhandlungen in Socken schwerfallen. Deshalb bewährt es sich, dem geschäftlichen Besucher das Tragen der Businessschuhe zu erlauben.

 

weiterführend:

https://www.timetac.com/de/blog/die-9-aufregendsten-home-office-jobs/

 

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wer wir sind

Mario, vom Netpapa Team

Als begeisterter Vater und Herausgeber von Netpapa.de einem der größten deutschsprachigen Vätermagazinen, freue ich mich, Dir gemeinsam mit anderen Autoren viele hilfreiche Themen vorstellen zu können. Unsere Redaktion besteht aus Journalisten, Erziehern, Pädagogen und Mediziner aber vorallem sind wir Väter.


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