Starke Väter erziehen Söhne mit einer gesunden Identität

Vater und Sohn„Papa, darf ich auch mal?“ Mit großen Augen schaut der Sohn dem Vater zu, wie der einen Fisch an der Angel aus dem Fluss zieht. Sein Wunsch ist es, so ein toller Fischer zu sein wie der Papa. Starke Söhne brauchen starke Väter. Ein Junge eifert immer seinem großen Vorbild nach.

Dies ist die beste Gelegenheit für Dich als Papa, ihm die Vorzüge des Mannseins vorzuleben und ihm zu männlichen Erfolgs-Erlebnissen zu verhelfen. Du als Vater hast das Privileg, mit deinem Sohn Zeit zu verbringen. Durch Eure gemeinsamen Unternehmungen lernt er männliche Verhaltens-Muster kennen.

Söhne lernen am meisten von ihren Vätern!

Väter und Söhne
Starker Vater – Starker Sohn© oza – Fotolia.com

Söhne & Väter

Kleine Kinder haben mehr Kontakt zu Frauen als zu Männern. Immer noch trägt der Vater die Hauptlast des finanziellen Verdiensts. Mütter bleiben eher zu Hause und kümmern sich um den Nachwuchs. Die Aufgaben im Kindergarten sind weitgehend von weiblichen Personen bestimmt. Deshalb ist die Präsenz des Vaters im Leben des Sohnes umso wichtiger.

Mit ihm lernt er, was er bei den Frauen weniger oder gar nicht sieht. Sport, Wettkampf und Abenteuer berühren die männliche Seite eines Jungen und helfen, diese gesund zu entwickeln. Starke Väter planen für ihre starken Söhne nicht immer einen speziellen Ausflug. Folgende alltägliche Tätigkeiten bereiten ihnen ebenso viel Spaß:

  • Öl wechseln beim Auto oder Motorrad,
  • Auto reparieren,
  • Schuppen aufräumen,
  • Sport treiben.

 

Dein Sohn eifert Dir nach. Lehre ihn so viel wie möglich. Dabei sind Erfolgs-Erlebnisse wichtig. Lobe ihn für eine gut ausgeführte Arbeit. Fordere ihn heraus, in einem gesunden Maß über seine Grenzen hinauszugehen. Du hilfst ihm damit, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen. Je früher Du damit beginnst, desto leichter meistert Dein Sohn als Erwachsener das Leben.

 

Nimm Dir Zeit für Deinen Sohn!

Eine australische Langzeit-Studie vom Curtin Health Innovation Research Institute in Perth zeigt den negativen Einfluss abwesender Väter auf die Entwicklung ihrer Kinder. Besonders Jungen leiden darunter. In Familien, deren Vater mehr als 55 Stunden die Woche arbeitet, zeigen Söhne verstärkt Verhaltens-Auffälligkeiten. Im Gegensatz dazu führte die Abwesenheit von Müttern nicht zu veränderten Verhaltensweisen.

Das Institut testete 1.400 Kinder im Alter von fünf, acht und zehn Jahren auf Verhaltens-Auffälligkeiten. Die Eltern gaben Beruf und die Anzahl Arbeitsstunden pro Woche an. Ebenfalls notierten sie die Zeit, die sie mit ihren Kindern täglich verbringen, an. In der Studie sind nur Familien berücksichtigt, bei denen Vater und Mutter zusammenleben. Die Söhne der Familien waren deutlich häufiger antisozial und aggressiv. Bei den Mädchen war kein großer Unterschied spürbar.

Viele männliche Vorbilder begünstigen die Entwicklung von Jungen

Nicht nur Du als Papa hast als männliches Vorbild Einfluss auf das Leben Deines Jungen. Großväter, Lehrer, erwachsene Freunde und Onkel spielen ebenso eine große Rolle. Der Sohn ist oft nicht mit denselben Neigungen ausgestattet wie sein Vater. Deshalb ist es wichtig, andere Männer zur Seite zu haben. Sie bringen Deinem Kind bei, was Dir nicht liegt. Du bist kein Superman. Weitere Vorbilder ergänzen Deine Fähigkeiten.

Bringe Deinem Sohn bei, dass niemand ein perfekter Held ist. Fernseh-Serien und Bücher vermitteln in der Regel ein traditionelles Rollenbild des Mannes. Stereotypen wie keine Gefühle zeigen oder ein Draufgänger sein, sind weit verbreitet. Starke Söhne wissen, dass Emotionen zu zeigen, erlaubt ist und männlich untypische Vorlieben, wie kleine Kinder zu hüten oder zu kochen, kein Grund zur Scham sind. Gehe mit gutem Beispiel voran und verstecke Deine Tränen nicht. Weinen ist ein Ventil zum Umgang mit Gefühlen. Diese Verhaltensweisen unterstützen ihn dabei, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Jungen brauchen Platz, Zeit und starke Väter, um sich auszutoben und sich zu messen. Geh mit Deinem Sohn raus in den Wald und veranstalte kleine Wettbewerbe:

  • Ringkampf,
  • Wettlauf,
  • etwas suchen.

Eine Balgerei hat nichts mit Gewalt zu tun und hilft oftmals, irrationale Ängste abzubauen.

 

Respekt ist die Basis jeder Beziehung

Schimpfwörter und abwertende Redensweisen haben keinen Platz in einer respektvollen Beziehung. Lob und Anerkennung helfen, das Selbstbewusstsein Deines Jungen zu stärken. Er braucht Dich nicht erst in der Pubertät. Schon Kleinkinder suchen das Vorbild des Vaters und imitieren männliche Verhaltensweisen. Nutze diese Chance und verbringe so viel Zeit wie möglich mit Deinem Sohn. Das stärkt Eure Beziehung und es hilft ihm, eine gesunde Identität zu entwickeln.

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