Ausflüge in den Tierpark, Baden am See, Sandburgen bauen am Strand – was gibt es Schöneres als mit den Kids den Sommer, die Sonne und Aufenthalte im Freien zu genießen? Wenn Sie mit Ihren Kindern viel Zeit im Sommer draußen verbringen, so sollten Sie Ihr Kind gegen die Sonnenstrahlen schützen.

Hier finden Sie einige Tipps zum Sonnenschutz von Kleinkindern und was Sie tun sollten, damit die Gesundheit Ihres Kindes im Sommer und bei großer Hitze nicht leidet.

Schutz für die empfindliche Kinderhaut:

Sonnenschutz für kinderDas A und O: Schützen Sie empfindliche Kinderhaut!

Säuglinge und Kleinkinder besitzen eine sehr empfindliche Haut, da diese in den ersten Lebensjahren noch relativ dünn ist. Die Kinderhaut besitzt noch kaum einen Eigenschutz gegen gefährliche UV-Strahlung, denn dieser baut sich im Laufe der Jahre erst auf. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie einige Grundregeln beachten, wenn Sie sich mit Ihrem Nachwuchs im Sommer viel im Freien aufhalten. Säuglinge und Kleinkinder bis zwei Jahre sollten sich grundsätzlich im Schatten aufhalten und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Selbst bei Kindern im Vorschulalter wird empfohlen, die pralle Sonne zu vermeiden und schattige Plätze für den Aufenthalt im Freien zu suchen.

 

Die Haut durch einen hohen Lichtschutzfaktor schützen

Auch wenn Sie bei Ihrem Kind auf genügend Beschattung achten, muss die Haut eines Kleinkindes gegen die UV-Strahlung geschützt werden, die natürlich auch im Schatten vorhanden ist. Kaufen Sie ein Sonnenschutzmittel, das auf die Bedürfnisse der empfindlichen Kinderhaut ausgerichtet ist.

Hier kommt es auch auf den richtigen Lichtschutzfaktor (LSF) an, der minestens 30 betragen sollte. Im Handel sind auch Cremes oder Lotionen mit LSF 50 erhältlich, die einen besonders hohen und wirksamen Schutz gegen die Sonneneinstrahlung bei empfindlicher Kinderhaut bieten. Achten Sie beim Kauf des Produkts darauf, dass es UVA und UVB-Strahlen blockt. Wenn Sie sich mit Ihrem Nachwuchs am Wasser zum Planschen aufhalten, sollte das Sonnenschutzmittel auf jeden Fall wasserfest sein. Vergessen Sie dennoch nicht, immer wieder nachzucremen, wobei dies nicht den Lichtschutzfaktor verlängert! Besonders empfindlich bei Kindern sind das Gesicht, Ohren, Nacken und Fußrücken. Für das Gesicht empfiehlt sich durchaus ein Sunblocker mit sehr hohem Lichtschutzfaktor.

 

Nur mit geeigneter Kleidung in die Sonne!

Gerade bei Kleinkindern wäre es angebracht, nur mit geeigneter Kleidung in die Sonne zu gehen. Beim Baden oder Planschen schützt ein leichtes T-Shirt, das die Haut am Rücken bedeckt. Besonders vorteilhaft ist Kleidung mit eingearbeitetem UV-Schutz. Achten Sie beim Kauf auf die Bezeichnung „UV-Standard 801“, der UV-Schutzfaktor der Kleidung sollte mindestens 30 betragen. Kleinkinder sollten auf jeden Fall nur mit einer entsprechenden Kopfbedeckung im Sommer ins Freie gehen. Dies kann ein Sonnenhütchen oder eine leichte Baumwollkappe sein. Viele Kopfbedeckungen haben eine Verlängerung im Nacken, so dass dieser empfindliche Bereich gut bedeckt und geschützt ist. Ebenso ist es wichtig, dass Sie an den Schutz der Augen denken und Ihr Kind mit einer geeigneten Sonnenbrille ausstatten, die einen UV-Filter besitzt.

 

Sonnenschutzmittel für Kinder im Test

Erst kürzlich, pünktlich zur Sommersaison, hat die Stiftung Warentest verschiedene Sonnenprodukte für Kinder unter die Lupe genommen und bewertet. Das Gesamtergebnis war zufriedenstellend, denn die meisten Cremes, Lotionen und bei Kindern beliebten Sprays halten, was sie versprechen. Insgesamt wurden 19 Sonnenschutzmittel getestet, von denen 10 die Note gut bekamen.

Untersucht wurden die Produkte von Discountern, sowie höherpreisige Markenprodukte. Testsieger wurde die „Nivea Sun Kids pflegende Sonnenmilch“ vor der „Ladival Sonnenschutzmilch für Kinder“. Aber auch preislich günstige Sonnenprodukte von Discountern schnitten im Test gut ab. So das „Cien Sun Sonnenspray für Kinder“ von Lidl, wie auch die „Lavozon Sonnenmilch für Kinder“ von Müller oder die „Sunozon Sonnenmilch für Kids“ von Rossmann. Nur zwei Sonnenmittel fielen bei dem Test mit einem mangelhaft durch, da sie nicht genügend gegen UVB-Strahlung schützen.

 

Was tun, wenn doch ein Sonnenbrand entstanden ist?

Sollte es trotz Schutzmaßnahmen doch zu Hautrötungen gekommen sein, so sollten Sie folgende Dinge tun:

 

  • Kühlen Sie die geröteten und verbrannten Hautstellen mit feuchten Umschlägen oder einer kühlenden Dusche. Beruhigend und kühlend für die Haut wirkt auch eine After-Sun-Lotion, die es speziell auch für Kinder gibt.
  • Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
  • Meiden Sie mit Ihrem Kind bei einem Sonnenbrand nun so lange die Sonne, bis die Haut nicht mehr rot ist.
  • Bei großflächigen Rötungen, Bläschenbildung oder Fieber sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

 

Vorsicht ist besser als Nachsicht und bleibende Hautschäden. Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand und mit diesem steigt auch das Risiko an, später an Hautkrebs zu erkranken. Daher nehmen Sie den Sonnenschutz bei Ihrem Kleinkind auf jeden Fall ernst und treffen Sie die geeigneten Maßnahmen, so dass Sie und Ihr Nachwuchs unbeschwert und gesund den Sommer in vollen Zügen genießen können!

Redaktion: Foerster, Katja Grüner,  Anna Nilsson,

© Claudia Paulussen – Fotolia.com

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