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Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Statistik, lässt sich feststellen, dass Männer im Durchschnitt sechs Jahre früher als Frauen sterben. Auch wenn das männliche Geschlecht nachwievor als robust und stark gilt, widerlegen die Statistiken diese Annahme. Im folgenden Beitrag analysieren und diskutieren wir die gefährlichsten Männerkrankheiten, um anschließend herauszustellen, was „Frau“ tun kann.

Die häufigsten Männerkrankheiten

Mann krank
Männerkrankheit? © Innovated Captures – Fotolia.com

Auch wenn das männliche Geschlecht ausgehend von statistischen Erhebungen im Hinblick auf die Gesundheitszustände um ein Vielfaches labiler erscheint als Frauen, hat es jeder Mann letztendlich selbst in der Hand gerade den gefährlichsten Krankheiten vorzubeugen.

Folgende schwere Krankheiten gehören in diese Gruppe:

–       Prostatakrebs,

–       Lungenkrebs,

–       Herzerkrankungen und

–       Schlaganfälle.

Umfragen der führenden Krankenkasse und Fachärzte haben ergeben, dass der Großteil aller Männer seine eigene Gesundheit recht stiefmütterlich behandelt und lieber mit dem Auto zum TÜV geht, als selbst die notwendigen Vorsorgeuntersuchungen zu machen. Eine Forsa-Umfrage aus 2010 lieferte den Beweis: Erst jeder zweite Mann geht erst dann zum Arzt, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt. Darüber hinaus kommen weiterführende Studien zur Lebensweise zu einem eindeutigen Urteil: Im Vergleich trinken Männer mehr Alkohol, nehmen häufiger illegale Drogen und haben mehr Unfälle. In der Folge kommt es zu einem steigenden, prozentualen Anteil von Übergewichtigen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch die Gefahr von Lungenkrankheiten und die Krebshäufigkeit steigen. So stehen 250.000 männliche Krebspatienten 220.000 weiblichen Krebspatienten gegenüber. Zu den typischen und gefährlichsten Erbkrankheiten gehören: Prostata und Lungenkrebs.

Prostatakrebs: Neuerkrankungen steigen jährlich

Jedes Jahr werden allein 65.000 Neuerkrankungen von Prostatakrebs diagnostiziert, das macht diese Krebsart gerade für Männer so gefährlich. Wobei dieses Ergebnis auch den verbesserten Früherkennungsmethoden beizumessen ist. Die Deutsche Gesellschaft für Männergesundheit weist darauf hin, dass Prostatakrebs, der in einem frühen Stadium diagnostiziert wird, um weniger häufig tödlich endet als Darmkrebs. Gibt es in Ihrer Familie bereits Vorfälle von Prostatakrebs, steigt die persönliche Gefahr aus genetischer Perspektive. Ab dem 45. Lebensjahr haben Männer die Möglichkeit, eine präventive Tastuntersuchung von den Krankenkassen gestützt vornehmen zu lassen. Treten jedoch bereits Krankheitsbilder vor dem 55. Lebensjahr in der Familie auf, sollten Sie auf jeden Fall noch vor dem 45. Lebensjahr diese Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen.

Bedenken Sie, dass gerade die Eingangsphasen des Anfangsstudiums tückisch sind, denn die Krebserkrankung zeigt anfänglich keinerlei Beschwerden. Symptome, wie

  • Blut im Urin,
  • Probleme beim Wasserlassen und
  • Schmerzen,
  • Probleme im Sexualleben,

können bereits auf ein fortgeschrittenes Stadium hinweisen. In dieser Phase der Krebserkrankung steigt das Risiko, dass sich bereits Knochenmetastasen gebildet haben. So gelten auch die Impotenz oder Erektionsschwäche als eines der Vorzeichen einer Verschlimmerung der Erkrankung.

Männerkrankheiten: Das kann Frau tun!

Schieben Sie die Vorsorgeuntersuchungen nicht hinaus und besprechen Ihre Beschwerden mit dem Hausarzt. Ignorieren Sie keines der Symptome und gehen einem möglichen Problem auf den Grund.

Integrieren Sie Sojaprodukte in die Ernährung, diese sollen die Wahrscheinlichkeit und die Gefahr der Prostataerkrankungen herabsetzen. Eine wissenschaftliche Studie gibt es dazu bis heute nicht. Was jedoch feststeht: Sie sorgen über eine gesunde und bewusste Ernährung, frisches Gemüse und Obst sowie ausreichend Ballaststoffe vor und können präventiv unterschiedlichen Krebsarten entgegenwirken.

Übergewicht ist das Problem von mehr als 60 % aller Männer in Deutschland. Dies führt unweigerlich zu Bluthochdruck und Arteriosklerose. Die Folgen dafür gehören zu den ebenso gefürchteten Männerkrankheiten, wie Schlaganfall, Herzinsuffizienz und Herzinfarkt. Das Robert-Koch-Institut verweist, dass gerade die Herzinsuffizienz zu den häufigsten Todesursachen gehört. Außerdem erleiden ca. 80.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland einen Herzinfarkt. Klagt Ihr Partner über ein enges Gefühl in der Brust und wechselnde Atemnot, kann in der Folge eine folgenreiche Verengung der Herzkranzgefäße vorliegen, die schlimmstenfalls in einem Herzinfarkt endet.

 

Vorbeugende Maßnahmen verlangen Disziplin und Durchhaltevermögen. Ein ausgewogenes Verhältnis von Ernährung und Bewegung kann den häufigsten Risikofaktoren für Diabetes, Bluthochdruck, zu hohen Cholesterinwerten vorbeugen. In der Folge sinkt auch das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, da es sich hier zum Teil um eine übergewichtsbedingte Stoffwechselerkrankung handelt.

 

 

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