Digitale Schule: Das brauchen Kinder zum digitalen Lernen!

Ein neues Zeitalter der Bildung beginnt, Tablet-Computern und Online-Medien geben Schülern neue Möglichkeiten des digitalen Lernens und stellen Lehrer und Familien vor große Aufgaben. Was zum digitalen Lernen notwendig ist und wie Pädagogen und Eltern der digitalen Schule entspannt entgegensehen können, zeigen wir hier.

digitales lernen schule video konferenz
digitales lernen – Videokonferenz mit der Lehrerin in der Grundschule Copyright: Irena_Geo, bigstockphoto.com

Den Frontalunterricht sehen auch Experten wie Prof. Dr. Miriam Vock von der Universität Potsdam und Dr. Anna Gronostaj von der Deutschen Schulakademie nicht länger als zukunftsfähig an. Eine entsprechende Studie, herausgegeben vom Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung, nennt sich „Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht“. Eine im Vergleich neue Lernform stellt das digitale Lernen dar. Die Kinder eignen sich mithilfe von PCs und Tablets Lerninhalte selbstständig nach eigenem Ermessen an.

Was brauchen Kinder für die digitale Schule?

Das digitale Lernen ermöglicht es Kindern, den Unterrichtsstoff nach individuellem Können und Interesse zu verfolgen. Diese Lernmethode macht feste Klassenstrukturen und einen fixen, ganzjährig geltenden Stundenplan unnötig. Stattdessen stellen sich die Schüler täglich einen individuellen Plan für das selbstständige Lernen zusammen. Innerhalb des Schuljahres eignen sie sich den Unterrichtsstoff im eigenen Tempo an.

Damit diese digitale Schule funktioniert, benötigen die Kinder einen PC. Vorzugsweise handelt es sich um ein mobiles Endgerät wie ein Tablet. Auf diesem befinden sich neben den zahlreichen Informationen aus dem Netz:

  • digitale Schulbücher,
  • Lernvideos,
  • Lernspiele zu unterschiedlichen Themengebieten.

In den virtuellen Schulbüchern, die Lernmaterialien wie Beispielaufgaben enthalten, finden Schüler Informationen zu den Unterrichtszielen. Diese helfen ihnen, sich trotz des individuellen Lernens auf ein Jahresziel vorzubereiten. Dieses sprechen sie mit den Eltern und dem Lehrer ab. Das digitale Lernen schult sie gleichzeitig im Umgang mit ihrem Mini-Computer.

Die technische Kompetenz stellt eine wichtige Voraussetzung für den Lernerfolg dar. Fühlen sich Kinder vom selbstständigen Lernen mit Tablet oder PC überfordert, beeinträchtigt das ihre Lernmotivation. Um bei technischen Komplikationen oder Verständnisproblemen helfen zu können, benötigen die Lehrer ebenfalls Kenntnisse im Umgang mit Tablet und Lernprogrammen.

Digitale Schule
Verbindung digitaler Medien und bewährter Methoden, Copyright: romrodinka, bigstockphoto.com

Programmierkenntnisse als Grundbaustein für digitales Lernen

Ein erfolgreiches digitales Lernen erfordert von den Kindern, dass sie wissen, wie sie ihr Endgerät korrekt bedienen. In einem Aufbaukurs in Informatik lernen die Schüler die Grundzüge des Programmierens. Verstehen sie, wie Tablet und Computer funktionieren, geht die Scheu vor der Technik verloren. Die Motivation, eigene Fertigkeiten auszuprobieren, wächst.

Spielender Einstieg in die Programmierung können Eltern schon 5-Jährigen ermöglichen, mit Robotern für Kinder, werden erste einfache Programmieroberflächen kennengelernt.

Robo Wunderkind Lernroboter für Kinder ab 5 Jahren -... *
  • geeignet für Kleinkinder ab 5 Jahre.
  • Fähigkeiten wie Schreiben, Lesen, Programmieren und Rechnen sind keine Voraussetzung
  • spielend coden lernen
  • mit dem Roboter Robo Wunderkind lernen Kinder ab fünf Jahren spielerisch das Programmieren.
  • Robo Wunderkind ist kompatibel mit allen Klemmbausteinen wie zb. LEGO

Fachlich sinnvoll aufbereitete Apps und Lernprogramme sorgen für Lernspaß

Beim digitalen Lernen suchen sich die Kinder den zu bewältigenden Unterrichtsstoff selbstständig aus. Sie richten sich nach individuellem Wissensstand und der aktuellen Motivation. Damit sie die wesentlichen Informationen zu Themen in:

  • Mathematik,
  • Deutsch,
  • einer Fremdsprache,
  • Naturwissenschaften oder
  • Musik

erhalten, braucht es ein qualitativ hochwertiges Lernprogramm. Veraltete Aufgaben oder störanfällige Technik nimmt den Schülern die Freude am Lernen.

Die Lektionen in den Lernprogrammen und Apps bauen aufeinander auf. Sinnvoll zeigen sich Programme mit übersichtlichen Aufgabenbereichen. Schließen die Kinder eine Lektion ab, sollte das Programm ein Pausieren ermöglichen. Beispielsweise widmen sie sich in dieser Zeit einem anderen Thema.

Die Lernprogramme vermitteln das Wissen spielerisch. Neben erklärenden Videos und Texten enthalten sie Praxisaufgaben oder Mini-Spiele. Mit deren Hilfe erfahren die Kinder zeitnah, ob sie ein Thema verstehen oder eine Wiederholung des Lernstoffs benötigen. Eine Wertung in Form eines Tadels existiert bei der Vermittlung des Unterrichtsstoffs nicht. Das erleichtert es den Schülern, nicht verstandene Aufgaben erneut zu absolvieren, um sie zu verinnerlichen.

Freie Interpretation von Aufgaben erhöht die Kreativität

Obgleich das digitale Lernen den Frontalunterricht zunehmend ersetzen soll, bleiben Projektvorstellungen vor der Klasse erhalten. Gibt der Lehrer ein Thema vor, erweist sich eine freie Interpretation mithilfe digitaler Technik als kreativitätsfördernd. In Geschichte präsentieren Kinder beispielsweise ihre in einem früheren Zeitalter angesiedelte Stadt in einem Online-Rollenspiel. Die kreative Aufgabenverteilung der Lehrer stellt eine Voraussetzung für die digitale Schule dar.

Die Schüler brauchen die Möglichkeit, im Rahmen des Unterrichts individuelle technische Kompetenzen unter Beweis zu stellen. Des Weiteren schöpfen sie die Möglichkeiten des Internets aus, um sich in abgefragte Themenwelten hineinzuversetzen. Wie die Lernprogramme vermitteln beispielsweise Online-Rollenspiele Unterrichtsstoffe auf spielerische Art und Weise. Die Kinder erhalten einen Eindruck vom Leben und Wirken in anderen Zeiten oder Welten.

Die Aufgeschlossenheit der Lehrer und Eltern der neuen Lernmethode gegenüber erweist sich als wichtigster Faktor in der digitalen Schule.

 

 

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