Eine Vielzahl von Elternteilen kennt das Problem: Statt zu schlafen, steht der Nachwuchs wieder auf. Entweder verzögert sich das Schlafen oder die Kleinen quartieren sich im Bett der Eltern ein. Einige Tipps schaffen Abhilfe.

Sie als Vater sorgen mit einfachen Tricks dafür, dass Ihr Kind im Bett liegen bleibt. Achten Sie auf die Sicherheit Ihres Sprösslings. Räumen Sie mögliche Verletzungsquellen aus dem Weg, damit Ihrem Nachwuchs bei dem Aus-dem-Bett-steigen nichts passiert.

Warum ein Kind nicht im Bett liegen bleibt?

10 Dinge die kein Vater tut:

Warum verlässt das Kind sein Bettchen?

Viele Jungen und Mädchen verlassen ihren Schlafplatz, weil sie die Nähe der Eltern suchen. Gewöhnen Sie Ihren Sprössling mit einer eigenen Matratze an das Schlafen im Kinderbett. Dieses stellen Sie zunächst in das Elternschlafzimmer.

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Verbringt Ihr Kind die Nacht ruhig, findet diese nach einiger Zeit ihren Platz im Kinderzimmer. Somit erfolgt eine Gewöhnung an das eigene Bett und Ihr Kind steht nicht Nacht für Nacht wieder auf.

Ebenso besteht die Möglichkeit, eine Liege in das Kinderzimmer zu stellen. Auf dieser verbringen Sie die Nacht. Schläft Ihr Nachwuchs ein, gehen Sie zurück in Ihr Bett. Viele Kinder schlafen allein schlecht ein. In der Nähe der Eltern beruhigen sich die Kleinen. Stellen Sie zusätzlich ein Babyfon® in das Kinderzimmer. Sie hören, wenn das Kind nicht im Bett liegen bleibt, und sind schnell zur Stelle. Jammern die Kleinen im Bettchen, sprechen Sie beruhigend auf sie ein oder summen leise. Somit schaffen Sie als Vater Nähe und geben Ihrem Nachwuchs emotionale Sicherheit. Der Prozess des Einschlafens funktioniert nach einer Weile ohne Komplikationen.

Wie bleiben größere Kinder im eigenen Bett?

Auch ältere Kinder haben in einigen Fällen Probleme mit dem Durchschlafen. Wachen sie in der Nacht auf, schlafen sie nicht wieder ein. Für die Kleinen ist das ein unangenehmes Gefühl. Daher verzögern sie das Einschlafen durch wiederholtes Aufstehen oder sie klettern zu den Eltern in das Bett.

Damit der Nachwuchs in seinem Kinderzimmer bleibt, gehen Sie als Vater auf Ihr Kind ein. Erklären Sie, warum Ihr Sprössling in seinem Bettchen bleiben soll und schaffen Sie Anreize. Ein schön gestaltetes Zimmer stellt für Ihre Kinder einen idealen Rückzugsort dar. Fühlt es sich wohl, bleibt das Kind im Bett liegen. Alternativ führen Sie ein Belohnungs-System für Ihren Nachwuchs ein. Für jede Nacht, welche die Kleinen durchschlafen, erhalten sie eine bestimmte Anzahl von Punkten. Erreichen Sie eine von Ihnen benannte Punktzahl, bekommen sie eine Belohnung.

 

Verhindern Sie nächtliche Wanderungen Ihrer Kinder

Verlässt Ihr Kind sein Bett, weil es nicht durchschläft, bringen Sie an der Kinderzimmertür ein Türgitter an. Das verhindert Wanderungen der Kleinen durch die Wohnung. Erklären Sie als Vater dem Nachwuchs, warum Sie das Gitter anbringen. Durch dieses Hilfsmittel beschäftigt sich das Kind bei Einschlaf-Problemen in seinem Zimmer, bis die Müdigkeit überhandnimmt. Als Elternteil machen Sie sich keine Sorgen, dass sich der Sprössling in der restlichen Wohnung verletzt. Für die Sicherheit im Kinderzimmer entfernen Sie spitze und gefährliche Gegenstände.

Einige Kinder versuchen, ihren Willen mit lautem Weinen und Schreien durchzusetzen. Durch das Jammern probieren sie, die Nacht statt im eigenen Bett in dem der Eltern zu verbringen. Weint Ihr Sprössling, gehen Sie nicht augenblicklich in das Kinderzimmer. Warten Sie ab, ob das Kind sich beruhigt. Geschieht dies nicht, legen Sie den Nachwuchs zurück in das Bett und reden Sie ruhig auf ihn ein. Den Prozess wiederholen Sie, bis Ihr Kind im Bett liegen bleibt und einschläft. Die Kleinen lernen durch Ihr konsequentes Handeln, dass sie sich mit dem Weinen nicht durchsetzen.

Vermitteln Sie als Vater Ihrem Kind ruhig und bestimmt, dass es nicht um das Schlafen im eigenen Bett herumkommt. Zudem erhält das Verständnis Ihrer Partnerin hohe Relevanz. Bleibt sie nicht konsequent, lernt Ihr Nachwuchs nie das Einschlafen im Kinderzimmer. Eine wichtige Rolle spielt die Eltern-Kind-Kommunikation. Erklären Sie Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn immer wieder, warum das eigene Bettchen die bessere Alternative darstellt. Fehlen die Erklärungen, kommen sich die Kleinen unter Umständen zurückgewiesen vor. Dies schürt Ängste und sorgt längerfristig für starke Schlafstörungen.

 

Unkomplizierte Tipps, damit Ihre Kinder durchschlafen

Steht Ihr Kind aus Trotz regelmäßig aus dem Bett auf, verwenden Sie die Tür-auf-Tür-zu-Methode. Ab einem Alter von zwei Jahren zeigt sie Wirkung, da Kinder eine offene Tür bevorzugen. Merken Sie, dass die Kleinen nachts aufstehen, bringen Sie sie zurück in das Bett und schließen die Tür. Nach kurzer Zeit öffnen Sie diese wieder. Den Prozess wiederholen Sie, bis das gewünschte Ergebnis eintritt und das Kind im Bett liegen bleibt. Weitere Tipps für das stressfreie Ein- und Durchschlafen Ihrer Kleinen bestehen in:

  • einem individuellen Schlafposter,
  • mehreren Steh-auf-Kärtchen,
  • einem Kuscheltier zum Einschlafen
  • und einem festen Einschlaf-Ritual.

 

Bildlizenz:© evgenyatamanenko – Fotolia.com

 

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