5 Dinge, die deiner Frau bei der Geburtsvorbereitung helfen

Hier lernst Du wie du deiner Frau bei der Geburtsvorbereitung helfen kannst: Die Geburt des ersten Kindes stellt für Mütter und Vater eine unbekannte Herausforderung dar. Um der schwangeren Frau die Vorbereitung auf die Niederkunft zu erleichtern, achtest du als ihr Partner auf ihre körperlichen und mentalen Bedürfnisse. Eine gute Kommunikation zwischen Euch hilft, diese zu erkennen.

bei der Geburtsvorbereitung zu helfen
Geburtsvorbereitung, Copyright: New Africa, bigstockphoto

Tipps, um der Partnerin bei der Geburtsvorbereitung zu helfen

1. Gemeinsam die Ängste vor der Geburt des Kindes aufarbeiten

Bekommt ihr euer erstes Kind gehören Ängste und Unsicherheit dazu. Um dir und deiner Partnerin die Ängste zu nehmen, sprich mit ihr über ihre Sorgen. Zusammen fällt es leicht, sich gegenseitig Mut zuzusprechen.

2. Mit der Partnerin einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen

Bei der Geburt braucht die werdende Mutter die Unterstützung ihres Partners. Während der Geburtsvorbereitungskurse erfährt ihr, was es vor und während der Niederkunft zu beachten gibt. Männer erhalten von erfahrenen Hebammen wertvolle Tipps wie sie sich während des Geburtsvorgangs ihrer Frau gegenüber verhalten sollten. Diese Vorbereitung nimmt den zukünftigen Eltern ein Stück der Unsicherheit und schweißt sie enger zusammen.

3. Auf das Verhalten der Partnerin während der Wehen achten

Durchlebt die Gebärende eine Wehe, empfindet sie möglicherweise deine Fragen oder einengende Berührungen als störend. Daher solltest du ihr Verhalten während der Wehen beobachten und ihr ungefragt Unterstützung leisten. Richtet sie sich nach jeder Wehe auf, hilfst du ihr beim Aufsetzen.

Viele Frauen befeuchten sich nach einer Wehe die Lippen oder schlucken trocken. Bemerkst du das, bringst du deiner Partnerin einen Eiswürfel zum Lutschen oder ein Glas Wasser. Vorzugsweise geschieht das ohne Aufforderung. Da Wehenschmerzen die Frau schwächen, fällt es deiner Partnerin unter Umständen schwer, Wünsche zu formulieren. Auf Mitleidsbekundungen reagieren die Frauen oft unwirsch oder gereizt. Sie verschaffen ihnen keine Erleichterung.

4. Massagen fördern das körperliche Wohlbefinden der Schwangeren

Während der Schwangerschaft und in den Wehenpausen empfinden Frauen eine Massage der Füße oder des unteren Rückens ebenso wohltuend wie eine Nackenmassage. Eine gute Kommunikation zwischen dem Paar hilft, die Wünsche der werdenden Mutter frühzeitig zu definieren. Vor der Geburt weiß ihr Partner dank der Absprache, was die Frau braucht und als angenehm empfindet.

Feste Berührungen während der Wehen fühlen sich für die Mehrzahl der werdenden Mütter unangenehm an. Daher empfiehlt es sich, die körperliche Nähe auf das Händchenhalten – sofern die Frau das wünscht – zu beschränken. Nach der Wehe streichen sie ihrer Partnerin sanft über Schulter und Nacken, um die Spannung zu lösen. Hierbei gilt es ebenfalls, die Wünsche der Gebärenden zu erfragen und zu akzeptieren.

5. Nachsicht während Geburtsvorbereitung und Geburt zeigen

Vor und während der Geburt leiden die werdenden Mütter unter starken Schmerzen und Nervosität. Vorrangig beim ersten Kind durchleben sie aufgrund der unbekannten Situation Ängste. Sie wünschen sich von ihrem Partner Zuversicht und mentalen Beistand. Daher solltest du als werdender Vater die Ängste deiner Partnerin ernstnehmen, ungeachtet der Art ihrer Sorgen.

Des Weiteren gilt es, das eigene Ego zurückzustecken. Während der Wehenschmerzen reagieren viele Frauen unwirsch. Versuchst du, sie zu berühren, schlägt sie dir unter Umständen die Hand weg oder flucht. Zeige Verständnis für die werdende Mutter und werte es nicht als persönlichen Angriff.

Andernfalls kommt es während der Geburt zu einer angespannten Atmosphäre, die beide Partner belastet.

Buchtipp rund um die Geburtsvorbereitung

Der Ratgeber „Schwangerschaft und Geburt von A-Z gibt Eltern wichtige Tipps zur Geburtsvorbereitung. Sophie Lessing, Autorin des Buches, behandelt auf 133 Seiten Themen wie Geburtsvorbereitung und Entbindung.

Fazit für die Unterstützung zur Geburtsvorbereitung

Um deine Partnerin bei der Geburtsvorbereitung zu unterstützen, beobachtest du als werdender Vater das Verhalten der Frau. Das hilft dir, ihre Bedürfnisse frühzeitig zu bemerken und entsprechend darauf zu reagieren. Der liebevolle Beistand stellt für sie während der Wehen sowie der Geburt eine wichtige Stütze dar.

FAQ – Leserfragen zur Geburtsvorbereitung

Wann beginnen Geburtsvorbereitungskurse?

Frauen starten in der 24. oder spätestens 28. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsvorbereitungskurs. Dieser findet wöchentlich an acht bis zehn Abendterminen statt. Hier lernst Du wie du deiner Frau bei der Geburtsvorbereitung helfen kannst:

Was bringt ein Kurs zur Geburtsvorbereitung

Geburtsvorbereitungskurse können das mentale und körperliche Wohlbefinden schwangerer Frauen stärken. Dem Vater bieten sie Einblick in den Ablauf einer Geburt. Besucht das Paar einen Kurs gemeinsam, fördert das Erlebnis gleichzeitig die Paarbindung. Geburtsvorbereitung als Mann begleiten:

Was hilft frühzeitig, um die Wehen der werdenden Mutter zu erleichtern?

Um die Wehen ihrer Partnerin zu unterstützen, streuen die Männer ihr ab der 35. Schwangerschaftswoche ein bis zwei Esslöffel geschrotete Leinsamen aufs Müsli. Sie wirken verdauungsfördernd.

 

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