bevor du Vater wirst
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Vom Mann zum Vater: Was solltest Du vorher erledigen?

Der Schritt vom allein lebenden Mann zum Vater bedeutet für viele Männer eine große Umstellung. Statt des eigenen Vergnügens stehen plötzlich die Familie und deren Wohlergehen im Mittelpunkt. Für viele Männerträume fehlt dann die Zeit.

Kannst deinen Kinder beibringen ihre Träume zu leben
wenn du deine eigenen nicht gelebt hast?

Wenn du deine Kinder zu freien selbstbestimmten Menschen erziehen möchtest und dir wichtig ist das deine Kinder ihre Träume und Wünsche verwirklichen, solltest du auf jeden Fall auch dein Leben selbstbestimmt verwirklicht haben. Natürlich hat jeder Mensch seinen eigenen Weg, seine eigenen Wünsche und Träume – wir zeigen dir hier 5 Beispiele was du erlebst haben solltest bevor du Kinder hast.

Bevor du Vater wirst:

  • Unerfüllte Wünsche können einen stetigen Quell der Frustration darstellen.
  • Bevor ein Mann zum Vater wird, sollte er einprägsame Lebensziele, beispielsweise einen Fallschirmsprung, verwirklichen.
  • Bleiben die Träume der Eltern unerfüllt, übertragen sie diese oft auf ihre Kinder.
  • Vor der Geburt Deines Sprösslings nimmst Du Dir eine Auszeit, um Deine Ziele zu erfüllen.
  • Damit in der Beziehung keine Spannungen entstehen, solltest Du Deine Partnerin in Deine Lebensträume und deren Verwirklichung einweihen.

 

Warum führen unerfüllte Wünsche zu Spannungen?

Bleibt ein Lebenstraum unerfüllt, verschwindet er nicht aus Deinen Gedanken. In vielen Situationen denkst Du an die verpasste Gelegenheit oder das verflossene Ziel zurück. Aus der Sehnsucht entwickeln sich auf die Dauer Groll und Selbstvorwürfe.

Diese übertragen betroffene Väter unterbewusst auf die Partnerin und den Nachwuchs. Damit das nicht geschieht, erfüllst Du Dir vor dem Familienleben fünf Männerträume. Entwickelst Du Dich vom „freien“ Mann zum Vater, brauchst Du keine unerfüllten Sehnsüchte zu befürchten.

Zudem verhinderst Du durch Deine Initiative, dass sich unerfüllte Wünsche auf den Nachwuchs übertragen. Zu diesem Verhalten neigt ein Großteil der Eltern. Sie projizieren ihre verpassten Träume auf ihre Söhne und Töchter und drängen sie zum Erfolg.

Die 2013 veröffentlichte Studie „My Child Redeems My Broken Dreams: On Parents Transferring Their Unfulfilled Ambitions onto Their Child“(1) belegt diesen Trend. Speziell Eltern, die sich mit ihren vergangenen Träumen konfrontiert sehen, versuchen diese über ihre Sprösslinge auszuleben.

 

1. Der Fallschirmsprung als Traum vieler Männer

Bevor ein Mann als Vater strukturierte Aufgaben für die Familie übernimmt, wünscht er sich ein Gefühl der Freiheit. Viele Männer sehnen sich nach einem Adrenalin-Kick, der ihnen ein Leben lang in Erinnerung bleibt. Um sich diesen Wunsch zu erfüllen, gehen sie beispielsweise Extremsportarten nach. Zu den beliebten Aktivitäten zählen:

  • Bungee-Jumping,
  • Bergsteigen,
  • Autorennen und
  • das Tauchen in der Tiefsee.

Die Mehrheit der Herren sieht das Fallschirmspringen als erstrebenswertes Action-Erlebnis an. Es verbindet eine einzigartige Erfahrung mit dem Mut, den es braucht, um aus dem Flugzeug zu springen. Gleichzeitig profitieren sie durch den Fallschirmsprung von einem prägenden Erlebnis, das zu ihrer Persönlichkeitsdefinition beiträgt. Sie fühlen sich mutig und besitzen dadurch ein gestärktes Selbstbewusstsein.

2. Auslandserfahrungen gehören zu den Männerträumen

Viele Männer wünschen sich vor der Vaterschaft, die Welt zu entdecken. Dafür eignen sich eine oder mehrere Auslandsreisen. Mit Kind und Kegel fällt es schwer, die favorisierten Länder und Städte zu erkunden. Abenteuerliche Reisen belasten den Nachwuchs und das Familienglück. Bevor der Familienurlaub auf dem Bauernhof im Vordergrund steht, solltest Du den Großteil Deiner Reisewünsche erfüllen. Gibt es einen Ort, den Du mit eigenen Augen sehen möchtest? Bevor Dein Kind zur Welt kommt, planst Du beispielsweise eine mehrwöchige Reise, um Dir Deinen Traum zu erfüllen.

Tipp: Genießt Du die Auslandserfahrungen mit Deiner Partnerin, festigt die Zweisamkeit Eure Beziehung. Durch gemeinsame Aktivitäten und Interessen zehrt Ihr von einem prägenden Erlebnis. Speziell in der stressigen Phase nach der Geburt sorgen diese Erinnerungen für eine harmonische Stimmung.

Wünschst Du Dir, Lebenserfahrungen im Ausland zu sammeln, kommt beispielsweise ein Jahr in Deinem Lieblingsland infrage. Vorwiegend junge Paare ohne berufliche und private Verpflichtungen entscheiden sich für diese Erfahrung. Weigert sich Deine Partnerin, mehrere Monate in einem fremden Land zu verbringen, solltest Du nach einem Kompromiss suchen.

3. Ein romantisches Erlebnis festigt die Partnerschaft

Sobald der Mann als Vater seine Familienrolle einnimmt, gilt es, die Beziehung zu pflegen. Während und nach der Geburtsphase bleibt keine Zeit, um die Zweisamkeit zu genießen. Bestimmen Stress und Hektik den Alltag, kommt es bei vielen Paaren zu Spannungen. Daher empfiehlt es sich, vor der Geburt des Kindes ein romantisches Ereignis zu planen. Beispielsweise handelt es sich dabei:

  • um ein edles Abendessen,
  • einen Ausflug an einen romantischen Ort,
  • ein Wellnesserlebnis für Pärchen.
     

4. Die Bedürfnisse von Mann und Vater unter einen Hut bringen

Viele Männer gehen einem Hobby nach. Beispielsweise spielen sie Fußball in einem Verein oder schrauben mit Vorliebe an ihrem Motorrad. Naturburschen genießen die frische Luft beim Wandern oder Radfahren. Nach der Geburt des Kindes bleibt für diese Freizeitaktivitäten oft keine Zeit.

Aus dem Grund solltest Du Dir bereits im Vorfeld überlegen, wie Du Deine Bedürfnisse als Mann und Vater vereinst. Als Beispiel vereinbarst Du mit Deiner Partnerin eine spezielle „Auszeit“. Dafür kommt ein Männerabend oder Dein „Vatertag“ infrage.

Zu diesem ausgemachten Zeitpunkt gehst Du Deinen Vorlieben nach, während Deine Frau die alltäglichen Pflichten übernimmt.

Tipp: Um die Gleichberechtigung in der Beziehung zu wahren, solltest Du Deiner Partnerin ebenfalls eine Erholungsphase zugestehen. Dadurch profitieren beide von einer entspannenden Pause vom Alltag.

 

5. Vom Mann zum Vater: Lebe vorher nach dem Lustprinzip

Sobald ein Baby im Haus lebt, gibt es für die Eltern einen strikten Zeit- und Pflichtenplan. Das Leben richtet sich zum Großteil auf die Bedürfnisse des Sprösslings aus.

Vor dieser Zeit solltest Du ein letztes Mal Deine vollkommene Freiheit auskosten und der Disziplinlosigkeit frönen. Beispielsweise planst Du mit Deiner Partnerin einen gemeinsamen Urlaub, in dem Ihr nach dem Lustprinzip lebt. Dabei kommt es darauf an, die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Für diesen Zeitraum werft Ihr gesellschaftliche Regeln über Bord und:

  • tanzt bis in die Morgenstunden in einem Klub,
  • frühstückt mittags im Bett,
  • lebt Eure sexuellen Fantasien zu jeder Tageszeit aus,
  • faulenzt im Schlafanzug in der Wohnung.
     

Um sich während des stressigen Familienalltags an diese freien Zeiten zu erinnern, verewigst Du Dich beispielsweise auf einem spontanen Foto. Style Dich gemeinsam mit Deiner Partnerin und zeige Dich auf dem Bild von Deiner besten Seite. Sobald Du Dich vom „freien“ Mann in einen Vater verwandelst, bleibt das Styling auf der Strecke. Oft drohen graue Haare und Augenringe, bis der Sprössling in der Nacht durchschläft.

 

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