Leberflecke: Ist ein aufgekratzter Leberfleck gefährlich?

Leberfleck blutet: Was tun, wenn ich den Leberfleck aufgekratzt habe?

Immer dann wenn der Leberfleck blutet, brechen viele in Panik aus. Dabei macht es einen Unterschied, ob ein aufgekratzter Leberfleck von allein anfängt zu bluten. Was ist der Grund für das Kratzen am Leberfleck? In diesem Beitrag werden wir diese Fragen klären. Was ist zu tun, wenn der Leberfleck blutet und was können wir tun, wenn der Leberfleck aufgekratzt wurde.

Dabei zielen wir vor allen Dingen auf die gefährlichen Gewächse auf der Haut ab, wie sie frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Die Verdrängungstaktik kann im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein, wenn ein gefährlicher Leberfleck über Jahre hinweg nicht erkannt wird und unbehandelt bleibt. Werfen Sie einen genauen Blick auf den folgenden Artikel.

 

Leberfleck oder Muttermal

Leberfleck oder Muttermal
Urheber: phanuwatnandee / 123RF.com

Leberflecke versus Muttermale – angeboren oder erworben?

Im Hinblick auf die Wucherungen auf der Haut unterscheiden wir Leberflecke von Muttermalen. Letztere können angeboren oder erworben sein. Tatsächlich gibt es eine genetische Festlegung von Muttermalen. Doch spielt auch der Aufenthalt in der Sonne bei Jugendlichen und Kindern eine maßgebliche Rolle über die Intensität der Muttermale. In diesem Zusammenhang kann nicht oft genug auf einen umfassenden Sonnenschutz verwiesen und vor ungeschütztem Sonnenkontakt von Kleinkindern und Babys gewarnt werden. VA und UVB Strahlen sind vor allen Dingen für die Haut äußerst bedenklich und gefährlich, vor allen Dingen wenn Sie sich zu häufig und zu lang in die Sonne aufhalten.

Leberfleck aufgekratzt – wie gefährlich?

 

Grundsätzlich ist nichts verkehrt daran, die Leberflecke und Muttermale auf unserem Körper zu beobachten. Dermatologen haben konkrete Anhaltspunkte, um gefährliche von ungefährlichen Leberflecken zu unterscheiden. Dabei sind die gleichmäßigen Flecke zumeist überhaupt nicht gefährlich. Erst wenn sich ein Fleck in seiner Form verändert oder in seiner Farbe, sollten Sie dies von einem Facharzt abklären lassen. Auf keinen Fall sollten Sie allein an einem Leberfleck herumdoktern. Ist es Ihnen passiert und Sie haben einen Leberfleck aufgekratzt und fragen sich, wie gefährlich das ist? Dann liefern wir Schritt für Schritt eine mögliche Reihenfolge und Handlungsempfehlung. Keine Sorge, wir können euch im Handumdrehen helfen und die Angst nehmen.

 

Haben Sie einen Leberfleck aufgekratzt?

Es handelt sich zumeist um harmlose Leberflecken. Im Durchschnitt hat jeder 5 bis 10 Leberflecken auf der Haut. Den Namen verdanken die Flecken ihrer Farbe, die der Leber ähnelt. Dabei nehmen Leberflecke eine unterschiedliche Form und Farbgebung an. Im Grunde genommen sind Leberflecken nichts weiter als gutartige Wucherungen auf der Haut und eine Versammlung von pigmentbildenden Zellen, die sich deutlich von unserer normalen Hautfarbe absetzt.

In den meisten Fällen wird der Leberfleck anfangen, zu bluten – wenn wir diesen gekratzt haben. Versuchen Sie das Blut sauber und hygienisch zu beseitigen und verwenden Sie, wenn möglich, ein Pflaster, das Sie mit Abstand auf den Leberfleck kleben. Keinesfalls sollte die Pflasterfläche auf dem blutenden Fleck aufliegen, andernfalls könnte er später aufreißen.

 

Besonders empfindliche Flecken beginnen schon zu bluten, wenn sie nur mit der Faser eines Pullovers daran hängenbleiben.

 

Was Sie auf gar keinen Fall tun sollten?

Greifen Sie keinesfalls zu Schere und Kleber, um den Fleck zu verarzten. Auch wenn diese Warnung zunächst skurril klingt, haben erfahrene Ärzte einiges erlebt, wenn Patienten sich zuhause selbst behandelt haben.

An einem Leberfleck haben die eigenen Finger rein gar nicht zu suchen, denn tatsächlich begünstigt man dadurch ein entartetes Ausbreiten. Gehen Sie auf jeden Fall mit einem aufgekratzten Leberfleck zum Hautarzt, um diesen untersuchen zu lassen. Selbst Cremes oder Salben dürfen nicht in Kontakt mit der offenen Wunde geraten, so kann sich die betreffende Stelle weiter entzünden.

 

Wann sollten Sie mit einem Leberfleck zum Arzt gehen?

Grundsätzlich gelten Leberflecken als vollkommen normal, auch wenn einige der Arten auf ein erhöhtes Risiko von Hautkrebs hinweisen. Bestimmen Sie zunächst den Typus und die Aderhaut, um Ihren Leberfleck besser kennen zu lernen. Wenn Sie sich unsicher sind, gehen Sie zum Arzt. Dieser führt einen Scan durch und untersucht den Leberfleck auf seine Farbe und seine Merkmale. Oftmals steigen die Risiken, wenn besonders viele Flecken auf der Haut zu sehen sind.

 

Jugendliche sollten sich alle drei Jahre zum Hautarzt begeben und Erwachsene alle fünf Jahre, um ihre Leberflecken und Muttermale untersuchen zu lassen.

 

Es ist keinesfalls die Lösung, mit einem auffälligen Fleck abzuwarten und den Termin beim Hautarzt vor sich herzuschieben. Denn je frühzeitiger zum Beispiel Hautkrebs erkannt wird, desto positiver fallen die Heilungschancen aus. Die Verdrängung kann also lebensgefährlich sein.

 

Leberfleck aufgekratzt: Welche Leberflecken sind gefährlich?

Bedenken Sie, dass ein Leberfleck, der aufgekratzt ist, ein erster Hinweis auf ein bösartiges Muttermal sein kann. Besonders auffallend sind die Leberflecken, die jucken und an denen Sie ganz bewusst kratzen. Im Prinzip dauert es nicht lang, um festzustellen, ob es sich um einen gutartigen oder um einen bösartigen Fleck handelt. Besteht nur der kleinste Zweifel, wird der Fleck entfernt bzw. herausgeschnitten und geht dann sicherheitshalber an das Labor, das die Zusammensetzung und seine Bestandteile untersucht.

 

Prinzipiell macht es einen Unterschied, ob Sie bewusst an dem Muttermal oder dem Leberfleck jucken und kratzen oder ob es rein zufällig passiert ist. Zumeist beginnt der Fleck, sofort zu bluten. In diesem Fall sollten Sie eine Erstversorgung mit einem sauberen Tuch durchführen, den Leberfleck bzw. die offene Wunde dabei so wenig wie möglich berühren.

Machen Sie schnellstmöglich einen Termin beim Hautarzt und lassen Sie die blutende Stelle untersuchen. Außerdem ist es sinnvoll, die betroffene Hautstelle mit einem Pflaster vorerst zu schützen. Cremes, Lotions oder andere fremde Stoffe haben an der offenen Wunde nicht zu suchen. Sie würden zu einer bösen Infektion führen.

Auffällig wird ein Muttermal immer dann, wenn es sich in seiner Größe verändert, wenn es juckt, wenn es dunkler oder heller wird. Begeben Sie sich im Zweifelsfall schnellstmöglich zum Hautarzt, dieser wird eine Untersuchung durchführen und eine Probe ins Labor schicken, um zu einer genauen Diagnose zu kommen.

 

Wie Leberflecken entfernt werden?

Keine Sorge, ein auffälliger Leberfleck kann vollkommen schmerzfrei, ambulant von einem Chirurgen entfernt werden. Zumeist wird die Wunde dann von innen mit einem Glukosefaden verschlossen, sodass Sie nicht einmal das Ziehen der Fäden ertragen müsst. Bei besonders große Leberflecken, die entfernt werden, bleiben ganz kleine Narben.

 

 

Woran bösartige Wucherungen erkennen?

Mit einem Leberfleck verweisen wir auf jede Form von gutartigen Wucherungen der pigmentbildenden Zellen, die sich direkt auf der Haut befinden. Im direkten Vergleich zum Leberfleck verweist das Muttermal auf einen übergeordneten Ausdruck und wird zumeist auch als Synonym verwendet. Eine schlüssige Unterscheidung fällt nicht nur auf den ersten Blick nicht leicht. Im Prinzip spielt es nur eine Rolle, ob es sich um gutartige oder bösartige Wucherungen auf der Haut handelt. Oftmals verwenden Hautärzte den Begriff des Leberflecks für bestimmte Formen und die häufigsten Ausbildungen.

 

Leberflecken und die Risiken von Hautkrebs

Tatsächlich stehen bestimmte Leberflecken und Arten in einer direkten Verbindung mit dem Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. So sollte man neben dem genauen Typus auch die Aderhaut bestimmen können und diese gemeinsam mit einem Hautarzt besprechen und vorerst gründlich untersuchen lassen. Der Dermatologe führt zum Zwecke der Definition der Hautflecken oder Leberflecken einen Scan durch. Über diesen Scan ist es dem Arzt möglich, den Typus, die Farbe sowie die Form und andere Merkmale folgerichtig zu bestimmen. Diese werden nochmals mithilfe einer Kamera dokumentiert und im Zuge einer computergesteuerten Diagnose folgerichtig definiert. Bei Jugendlichen empfiehlt man diese Untersuchung alle drei Jahre und bei Erwachsenen wiederum alle fünf Jahre.

Immer wenn die Risikofaktoren steigen, d.h. wenn besonders viele Leberflecken auf der Haut zu sehen sind oder das Krebsrisiko in der Familie intensiv ausgebildet ist, sollte die Untersuchung in kürzeren Abständen wiederholt werden. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang, dass eine frühzeitige Diagnose einer bösartigen Wucherung die Heilungschancen um ein Vielfaches erhöht. Immer noch setzen viele Patienten auf eine trügerische Verdrängungstaktik, die schlussendlich lebensgefährliche Folgen nach sich ziehen kann.

Bedenken Sie auch, dass die Anzahl der Leberflecken auf ganz natürliche Art und Weise im Zuge des Lebens ansteigt. So muss davon keine unmittelbare Gefahr ausgehen. Aktuelle Forschungsergebnisse möchten sogar herausgefunden haben, dass die jeweilige Anzahl der Leberflecken im Hinblick auf das Alter steigt. Hierbei sind jedoch noch keine wissenschaftlich fundierten Ergebnisse bekannt, die diesen Erkenntnis belegen.

 

Welche Leberflecken sind normal?

Haben Sie einen Leberfleck entdeckt, der blutet und den Sie im Vorhinein aufgekratzt haben? Dermatologen werden alle eines raten: Sie sollten keinesfalls an den Blutungen selbst manipulieren. Aus diesem Grund können wir Ihnen in diesem Fall nur einen Rat geben, mit einem blutenden und aufgekratzten Leberfleck sollten Sie zum Hautarzt gehen, denn nur dieser kann eine folgerichtige Behandlung empfehlen. Fast alle Leberflecke bleiben harmlos: Jeder Mensch trägt in der Regel 5-10 dieser Flecke auf seiner Haut, die sich zumeist als dunkle und kleine Flecken mit einer rauen Oberfläche bemerkbar machen. Ist es Ihnen passiert und Sie haben unbewusst einen Leberfleck aufgekratzt, wird dieser anfangen zu bluten. In einigen Fällen kann es möglich sein, dass ein Leberfleck immer dann blutet, wenn Sie mit den Fasern des Pullovers daran hängen bleiben.

 

Creme oder Salbe auf den blutenden Leberfleck?

Es gilt, in keinem Fall eine Salbe auf den blutenden Fleck aufzutragen. Hierbei handelt es sich um eine offene Wunde, die sich immer weiter entzünden kann. In jedem Fall ist es sinnvoll, ein Pflaster auf den Fleck zu kleben, um diesen vor einer Blutvergiftung oder einer Entzündung zu schützen. Dabei sollte auf keinen Fall die Klebefläche mit dem blutenden Leberfleck in Verbindung kommen, da beim Abziehen des Pflasters die Blutung wieder einsetzt. Sie sollten auf keinen Fall an einem Leberfleck herum schneiden oder kleben, hier gibt es tatsächlich risikoreiche Behandlungen, die verzweifelte Personen an sich selbst verübt und damit die Situation weiter verschlimmert haben. In der Folge kommt es zu einer weitreichenden Entzündung, der Sie gemeinsam mit einem Hautarzt von Anfang an auf den Weg gehen können.

 

Hat sich der Leberfleck verändert?

Tatsächlich sieht jeder Leberfleck aufgekratzt sehr gefährlich aus. Darüber hinaus kann dieser auch einen ersten Hinweis auf eine bösartige Wucherung geben. Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich, die Blutung mit dem Arzt abzuklären. Sieht zum Beispiel der Leberfleck für Sie verändert aus. Erkennen Sie eine Abweisung in der Größe, in der Farbe und in der Form sowie in der Intensität? Dann sollten Sie sofort einen Termin beim Dermatologen vereinbaren. Haben Sie den Leberfleck bewusst aufgekratzt, da dieser juckt oder sich unangenehm bemerkbar macht? Auch in diesem Fall ist es empfehlenswert, auf Verdacht direkt zum Arzt zu gehen, um die Symptome und die Anzeichen abklären zu lassen.

 

Fazit

Der Großteil aller Leberflecke und Muttermale auf der Haut gilt als eine vollkommen natürliche und gutartige Wucherung, über die Sie sich keinerlei Sorgen machen müssen. Haben Sie einmal unbewusst einen Leberfleck aufgekratzt, beginnt dieser zumeist an zu bluten. Schneiden Sie vorsichtig ein Pflaster auf und kleben es auf den blutenden Leberfleck. Vereinbaren Sie einen Termin beim Hautarzt, um diesen blutenden Leberfleck, der aufgekratzt wurde, folgerichtig diagnostizieren und behandeln zu lassen.

Einige Dermatologen werden diesen Leberfleck bzw. die Überreste davon schonend entfernen. Haben Sie hingegen eine Wucherung, eine Veränderung oder einen juckenden Leberfleck festgestellt und infolgedessen den Fleck aufgekratzt? So sollten Sie keinesfalls den Termin beim Dermatologen weiter herausschieben. Bedenken Sie, dass Sorglosigkeit und Verdrängung lebensgefährliche Folgen haben kann.

wer wir sind

Anna Nilsson Fach-/Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinjournalistin und Autorin ist Sie verantwortlich für den Gesundheitsbereich auf Netpapa.de.


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