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Musik beeinflusst die kindliche Entwicklung positiv

Bereits Friedrich Nietzsche sagte einst, dass das Leben ohne Musik ein Irrtum sei, und damit hatte er wohl gar nicht so unrecht. In jeder Kultur gehören Gesang und Tanz zu den wichtigsten Elementen, auch wenn die Klänge sich extrem unterschiedlich anhören können. Aber eines tut Musik immer, sie kann bei uns Menschen Gefühle auslösen, sowohl positive als auch negative, zum Beispiel in Form von Erinnerungen. Musik ist somit ein gutes therapeutisches Mittel, um Geschehnisse zu verarbeiten.

Musikförderung
Musik im Alltag und Vereinen fördert Kinder Urheber: gpointstudio / 123RF.com

Musik macht Kinder glücklich

Die Musik ist auch in der Entwicklungspsychologie elementar, denn schon die Kleinsten zeigen Reaktionen auf verschiedene Klänge und Töne, es ist erwiesen, dass Babys bereits mit einem Sinn für Musikalität auf die Welt kommen. Schon in der Schwangerschaft singen Frauen ihren Ungeborenen gerne Lieder vor oder legen sich zur Beruhigung des Babys eine Spieluhr auf den Bauch. Lange bevor sich Kinder durch Sprechen mitteilen können, entwickeln sie eine ganz eigene Weise des Tanzens und singen gerne vor sich her. Der Rhythmus scheint ihnen im Blut zu liegen, auch das Singen übt eine große Faszination auf sie aus. Die individuelle Förderung entscheidet dann darüber, wie sich das angeborene Potential weiter entwickelt.

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Aus diesem Grund wäre es wichtig, dass Eltern ihren Nachwuchs für die Musik begeistern, der musikalischen Früherziehung kommt daher eine wichtige Bedeutung zu. Es handelt sich dabei nicht nur um eine musikalische Förderung, sondern gleichzeitig profitiert das Kind auch in Bezug auf seine motorische und sprachliche Entwicklung davon.

 

Musikalische Früherziehung kann ganz unterschiedlich aussehen

Musik begleitet Kinder auf ganz unterschiedliche Art und Weise sehr früh, denn schon in der Krabbelgruppe oder im Kindergarten wird gerne musiziert. Kinder bewegen sich individuell zur Musik, sie klatschen und singen auch häufig dabei. Das ist bereits Teil der musikalischen Früherziehung, im weiteren Verlauf kann dann darauf aufgebaut werden. Es stellt schon die Basis dafür dar, dass das Kind später vielleicht sogar ein Instrument erlernen möchte. Es gibt ein vielfältiges Angebot für Kinder in diesem Bereich, zum Beispiel auch in Vereinen oder in einer Musikschule. Kinder singen Lieder, bewegen sich im Rhythmus oder können verschiedene Instrumente ausprobieren.

 

Die Auswirkungen der Musik auf Kinder

Zum einen fördert die musikalische Früherziehung natürlich die Musikalität, aber sie wirkt sich auch auf andere Bereiche durchaus positiv aus. Die Entwicklung wird auf unterschiedliche Weise spielerisch gefördert, das betrifft unter anderem auch die Motorik, das Sozialverhalten, die Sprache und die Motorik, die Musik hat aber auch einen Effekt auf die Sinneswahrnehmung, die Konzentration und die Persönlichkeitsentwicklung. Schon in den ersten Lebensmonaten kann der Kontakt zur Musik förderlich sein, denn das Greifen und Fühlen spielen eine enorm wichtige Rolle in dieser Phase, denn so erkunden Kinder die Welt. In der musikalischen Früherziehung erlernen die Kinder rhythmische Bewegungen, das schult auch ihre Motorik.

Bis zum Eintritt in die Schule hängt die Entwicklung in den Bereichen Motorik, Sprache und Musikalität eng miteinander zusammen. Untersuchungen haben auch gezeigt, dass sich die soziale Kompetenz unter dem Einfluss von Musik besser entwickelt. In kleinen Gruppen spielen, bewegen und singen die Kinder zusammen, sie müssen auf anderen eingehen und sich in die Gemeinschaft integrieren. Die Bereiche für Bewegung und Sprache sind im Gehirn miteinander verknüpft, so dass auch die Sprachentwicklung von der musikalischen Früherziehung in großem Maß profitiert.

 

Ab einem Alter von 12 Monaten ist musikalische Früherziehung sinnvoll

Viele Eltern fragen sich, ab welchem Alter sie ihr Kind musikalisch fördern sollen. Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten, denn schon ab etwa 12 Monaten können Eltern mit der musikalischen Früherziehung beginnen, bis zum Alter von sechs Jahren kann diese dann fortgeführt werden. Die musikalische Früherziehung ist dann der ideale Einstieg, um irgendwann ein Instrument zu erlernen.

 

Die Angebote im Bereich der musikalischen Früherziehung

Wenn es um die musikalische Früherziehung geht, so ist das Angebot heutzutage sehr breit gefächert. Musikschulen und Vereine bieten verschiedene Kurse an, dabei wird aber eigentlich immer Wert darauf gelegt, dass Musik, Spielen und Kreativität gleichermaßen gefördert werden, denn das hat den besten Effekt auf die Entwicklung der Kinder. Normalerweise wird der Fokus dann auf das sinnliche und körperliche Erleben gerichtet, das Bewegen zur Musik steht also im Vordergrund. So können zum Beispiel Lieder gesungen werden, während sich die Kinder dazu passend im Rhythmus bewegen.

Beginnen können Eltern häufig zusammen mit dem Kind, in Eltern-Kind-Gruppen begeistern Kniereiterverse und Fingerspiele schon die Kleinsten. Spielerisch unterstützen die Leiter dies dann noch durch den Einsatz von Bällen, Rasseln, Glöckchen, Tüchern und Trommeln. Die instrumentale Frühförderung soll Kinder ab etwa drei Jahren ansprechen, dabei können sie innerhalb der Gruppe verschiedene Instrumente ausprobieren und entwickeln vielleicht eine Vorliebe für ein ganz bestimmtes.

 

weiterführend:

www.familien-mit-zukunft.de

www.keyboard-ratgeber.de/kinderkeyboard

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