Kinder schwimmen
Wenn Kinder schwimmen lernen.. Copyright: famveldman bigstockphoto
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Schwimmen lernen: Das richtige Alter

Bereits ab dem vierten Lebensmonat gehen viele Eltern mit ihren Neugeborenen zum Babyschwimmen. Zu diesem Zeitpunkt können die Kinder nicht schwimmen. Sie gewöhnen sich aber spielerisch an das Wasser und die Schwimmbewegungen. Oft bieten Schwimmhallen entsprechende Kurse zur Wassergewöhnung für den Nachwuchs an. An diesen nehmen Kleinkinder zwischen dem ersten und dem vierten Lebensjahr teil. Speziell wasserscheue Kinder lernen in einer sicheren Umgebung, wie sie sich im Wasser bewegen.

  1. Für viele Babys stellt das Schwimmenlernen kein Problem dar, da sie Schwimmbewegungen instinktiv durchführen.
  2. Durch das Babyschwimmen übst Du mit Deinem Kind den ersten Umgang mit Wasser.
  3. Für Kleinkinder erweist sich ein Wassergewöhnungskurs in einem Schwimmverein oder im Schwimmbad als sinnvoll.
  4. Ab dem vierten Lebensjahr können Kinder schwimmen lernen und die korrekten Schwimmbewegungen anwenden
  5. Viele Kinder lernen in der Gruppe schneller als beim Schwimmtraining mit den Eltern.
     

Wann sollte Dein Kind das Schwimmen erlernen?

Viele Eltern wünschen sich, dass ihr Kind frühestmöglich das Schwimmen erlernt. Dadurch profitiert der Nachwuchs von Sicherheit und Selbstständigkeit. Zudem stärken Schwimmkenntnisse das Selbstbewusstsein und die Koordination. Kommt es zu einem Unfall in oder am Wasser, retten erste Erfahrungen im Schwimmen dem Kind unter Umständen das Leben. Im Idealfall lernt Dein Sohn oder Deine Tochter zwischen dem fünften und dem achten Lebensjahr, wie Schwimmbewegungen funktionieren.

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Bereits ab dem vierten Lebensjahr gelingt es den Sprösslingen, sich mit einfachen Paddelbewegungen über Wasser zu halten. Weiterhin gehört das Hundekraulen zu den ersten Schwimmbewegungen von Kindern. Diese erfreuen sich am Planschen. Sie erleben das Training als lustige Freizeitbeschäftigung. Übst Du mit Deinem Nachwuchs erste Grundkenntnisse im Schwimmen und Tauchen, gilt es, diesen nicht zu überfordern. Fühlt sich Dein Schwimmschüler im Wasser unwohl oder unsicher, entwickelt sich daraus eine tief greifende Angst.

Daher solltest Du es vermeiden, das Kind im Becken unangekündigt loszulassen oder vom Beckenrand ins Wasser zu stoßen. Die richtigen motorischen Voraussetzungen für das richtige Schwimmtraining bringen die Sprösslinge erst ab dem fünften bis sechsten Lebensjahr mit. Eine 2018 veröffentlichte Studie belegt, dass nur noch 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen den Freischwimmer bewältigen.

Tipp: Für unsichere Eltern existiert eine einfache Faustregel: Kann Dein Nachwuchs ohne Stützräder Fahrrad fahren, zeigt sich seine Motorik ausgereift genug, um das Schwimmen zu erlernen.

Was gibt es beim Schwimmenlernen zu beachten?

Vorwiegend beim Brustschwimmen braucht Dein Kind Kondition sowie ausreichend Stärke in der Arm- und Beinmuskulatur. Eine gleichmäßige Atmung hilft ihm, entspannt über Wasser zu bleiben. Oft fallen Schwimmanfängern Wechselschwimmarten leichter. Zu diesen gehören beispielsweise das Rückenschwimmen und das Kraulen. Damit Dein Sprössling sein Schwimmabzeichen erhält, besteht nicht zwingend die Pflicht, an einem Schwimmkurs teilzunehmen. Alternativ bringst Du ihm das Schwimmen bei und meldest ihn anschließend zur Abzeichen-Prüfung an.

Jedoch geht ein Schwimmkurs mit mehreren Vorzügen einher. Beispielsweise:

  • bekommt das Kind Kontakt zu Gleichaltrigen,
  • lernt es leichter in der Gruppe,
  • erleichtert ein Kurs die Sozialisierung,
  • halten Kinder Distanz zum Schwimmlehrer.

Letzteres erhält oft Priorität, damit die Schwimmschüler diszipliniert bleiben. Erlernen sie das Schwimmen mit ihren Eltern, neigen sie unter Umständen zum Albern. Zudem belasten negative Erfahrungen während des Schwimmtrainings die Eltern-Kind-Beziehung. Des Weiteren verfügen ausgebildete Schwimmlehrer über wichtige Fachkenntnisse. Diese ermöglichen es ihnen, den Kindern schnell und unkompliziert die Schwimmtechnik näherzubringen.

Wichtige Informationen über die Schwimmkurse

Meldest Du Deinen Nachwuchs zu einem Schwimmkurs an, solltest Du im Vorfeld nach seiner Meinung fragen. Vorwiegend wasserscheue oder schüchterne Kinder fühlen sich in größeren Gruppen unwohl.

Des Weiteren empfiehlt es sich, zunächst einen Schnupperkurs zu besuchen. Auf diese Weise erhält Dein Sprössling einen ersten Eindruck vom Schwimmlehrer, der Halle und den anderen Kindern. Professionelle Schwimmkurse umfassen in der Regel zwischen zehn und zwölf Übungsstunden. Sie finden am Wochenende oder nach dem Schulunterricht statt.

Alternativ existieren spezielle Crash-Kurse in den Schulferien. Damit jedes Kind schwimmen lernen kann, sollten die Kurse eine übersichtliche Teilnehmerzahl aufweisen. Bei Schwimmschülern zwischen fünf und sechs Jahren unterrichten die Schwimmlehrer im Normalfall bis zu zehn Kinder gleichzeitig.

Quellen und Lesestoff:

www.zeit.de/2018/33/schwimmen-lernen-kinder-deutschland-schwierigkeiten

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