Rheuma wird als Erkrankung der älteren Generation angesehen. Dabei leiden nicht gerade wenige Kinder unter rheumatischen Erkrankungen. In diesem Zusammenhang ist vom Kinder Rheuma und Jugend Rheuma die Rede, wenn die Beschwerden und Schmerzen länger als sechs Monate anhalten. Wissenschaftliche Studien haben herausgefunden, dass mehr Mädchen als Jungen von dieser Erkrankung betroffen sind. Zum Teil sind es genetische Faktoren und bestimmte Auslösemechanismen, die zu einem Auftreten von Rheuma bei Kindern und ersten Symptomen führen. Mit diesem Ratgeber wollen wir die wichtigsten Krankheitsanzeichen auflisten, um Eltern und Familien eine praktische Hilfestellung an die Hand zu geben.

Rheuma bei Kindern
Rheuma Blut-Untersuchung beim Kind Urheber: bialasiewicz / 123RF

 

Was ist Kinder Rheuma?

Es handelt sich um eine noch wenig erforschte Gelenksentzündung von Kindern und Jugendlichen, die in unterschiedlichen Verlaufsformen mit erheblichen Schmerzen und Beschwerden einhergehen. Oftmals wissen sich die Eltern nicht zu helfen und tippen nur in den wenigsten Fällen auf Rheuma. Gerade die unterschiedlichen Verlaufsformen dieser problematischen Erkrankungen und die Beteiligung von Organen und Gelenken machen eine erste Diagnose und Prognose so schwer. Darüber hinaus gehen Experten von unterschiedlichen Rheumaerkrankungen aus, die eine breit gefächerte Varianz im Hinblick auf die Symptome an den Tag legen.

 

Wie Kinder Rheuma diagnostizieren?

Kommen wir auf die Ausschlussmethode bzw. die Ausschlussdiagnostik zu sprechen. Demnach müssen Fachärzte in einem ersten Schritt andere Krankheiten eliminieren, um schlussendlich zu einer folgerichtigen Diagnose zu kommen. Der Grund dafür ist ein Auftreten vieler verschiedener Erkrankungen, die allesamt mit diesen Beschwerden einhergehen:

  • Hautveränderungen,
  • Fieber,
  • Gelenkschmerzen.

Suchen Sie einen Arzt bzw. einen Kinderarzt auf, sollten Sie auf jeden Fall auf den Zusatz der Qualifikation in der Kinder Rheumatologie achten. Diese Fachärzte besitzen nach spezifischen Schulungen Hintergrundwissen, wie mit Kindern mit Rheuma umzugehen ist.

 

Rheuma bei Kindern: erste Symptome

Zugegeben: Es ist nicht immer leicht, rheumatische und körperliche Erkrankungen genauestens bei Kindern und Jugendlichen zu diagnostizieren. Doch gerade Entzündungen an den Gelenken machen sich in intensiven Schmerzgefühlen, Schwellungen und einem damit zusammenhängenden, warmen Gefühl bemerkbar. In den meisten Fällen kommt es auch zu Einschränkungen des Bewegungsapparates.

Diese Beschwerden fokussieren sich auf die betroffenen Gelenke. So sollten Sie Ihr Kind befragen, wo der Schmerz auftritt. Damit einhergehend sind die folgenden ersten Symptome für Rheuma bei Kindern:

  • steifes Gefühl im Körper am Morgen,
  • Schmerzen beim Aufstehen in den Gelenken und
  • nach längerem Sitzen und Ruhephasen,
  • Schonungshaltung.

 

Was Eltern tun können?

In einigen Fällen können die Symptome auch auf benachbarte Sehnenscheide und Sehnen sowie Schleimhäute übergehen. Eltern sind dazu angeraten, vor allen Dingen Verhaltensänderungen ihrer Kinder zu beobachten und bei ungewöhnlichen Auffälligkeiten einen Kinderarzt aufzusuchen. Können Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn nicht motivieren, sich zu bewegen, mehr zu laufen und zu gehen? Kommt es in diesem Zusammenhang zu einer Reduktion der Leistung und auffälligen Hautausschlägen? Dann gelten diese Symptome als erstes Anzeichen für eine mögliche Rheumaerkrankung. In der Folge kann es zu Problemen im Hinblick auf die inneren Organe, auf die Haut und die benachbarten Regionen kommen.

 

Fazit – Wie Eltern rechtzeitig Rheuma bei Kindern erkennen?

Abgeschlagenheit, Bewegungsunlust und Anlaufschwierigkeiten am Morgen und nach längeren Ruhephasen, die sich noch dazu auf bestimmte Gelenke lokalisieren, bilden die ersten Symptome für Rheuma bei Kindern. Wenn Ihnen etwas ungewöhnlich vorkommt, sollten Sie nicht länger warten und einen Arzt aufsuchen. In diesem Zusammenhang hinterfragen Sie spezifische Qualifikationen. Gerade der Bundesverband Kinder Rheuma verweist auf eine hohe Dunkelziffer leidender Kinder und Jugendlicher, bei denen man rheumatische Gelenkerkrankungen viel zu spät erkannt und behandelt hat. Lassen Sie es soweit nicht kommen und gehen den ersten Symptomen konsequent nach, um Ihrem Kind schnellstmögliche Erleichterung zu verschaffen.

 

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