Kokosöl für Babys – Hautpflege und Ernährung

Kokosöl für die Babypflege wird seit Jahren unter werdenden oder frischgebackenen Eltern diskutiert. Die einen schwören darauf und nutzen nichts anderes, während auf der anderen Seite Eltern den Kopf schütteln und lieber zu verschiedenen Cremes, Ölen und Salben je nach Hauttyp, Jahreszeit etc. greifen. Und wer hat nun recht?

Kokosöl beim Baby
Kokosoel in der Babypflege Copyright: IL21 – beats – bigstockphoto

Das Wichtigste: Kokosöl für die Babypflege ist unbedenklich

Bevor man sich über den Sinn oder Unsinn des Öls für die Babyhaut streitet, sollte die wichtigste Feststellung lauten: Du kannst zumindest mit der Nutzung nichts falsch machen. Ob man den Nutzen sieht oder abstreitet, ändert zunächst einmal nichts daran, dass Du Deinem Baby damit nicht schadest.

Es spricht daher nichts dagegen, Kokosöl für die Babypflege zumindest einmal auszuprobieren.

Nur für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass Dein Baby eine Allergie gegenüber Kokosöl hat, ist mit Hautrötungen oder ähnlichem zu rechnen. Diese Gefahr ist jedoch minimal und besteht theoretisch beim Kontakt zu allen Dingen.

 

Pflege mit Kokosöl – Das Wichtigste im Überblick

  • Kokosöl ist unbedenklich und kann daher von jedem ausprobiert werden
  • achte beim Kauf jedoch auf hochwertiges, reines Kokosöl
  • Kokosöl für die Babypflege hilft bei wunden Stellen, beispielsweise durch reibende Windeln
  • im Winter wird die Haut vor schmerzhaften Spannungen oder Einrissen geschützt
  • der Geruch des Öls hält Mücken und Zecken fern

 

Kokosöl für die Babypflege: beruhigt und schützt die Haut

Kokosöl enthält, solange es schonend hergestellt und nicht mit künstlichen Zusätzen versetzt wurde, rund 50 Prozent Laurinsäure. Das ist eine gesättigte Fettsäure, wie das Baby sie auch über die Muttermilch aufnimmt. Die Laurinsäure wirkt auf gereizte Haut wie eine lindernde Salbe. Es genügen wenige Tropfen direkt auf die Haut und binnen wenige Stunden beruhigt sie sich.

 

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Das bedeutet aber nicht, dass Du Kokosöl nur dann zur Babypflege nutzen kannst, wenn irritierte Hautstellen aufgetreten sind. Die Laurinsäure stellt auch einen natürlichen Schutzfilm her und hilft so gesunder Haut, ihre Barrierefunktion aufrecht zuhalten.

Kokosöl lässt darüber hinaus den Lichtschutzfaktor 5 entstehen. Das ist natürlich kein Schutz vor langer und intensiver UV-Einstrahlung, doch eine echte Alternative für kurze Spaziergänge und die eher schwachen Frühlings- und Herbstsonnenstrahlen. Du ersparst der Haut Deines Kindes die Chemiekeule. Der Schutz geht aber noch darüber hinaus.

Wer Kokosöl für die Babypflege nutzt, sorgt damit auch für einen moderaten Schutz vor Insektenstichen und Insektenbissen. Obwohl das Öl für unsere menschliche Nase gut bis relativ neutral (je nach Feinheit der Nase) riecht, können Mücken und Zecken den Geruch nicht leiden. Und überwinden die Tiere sich, macht es die ölige Haut schwierig, einen sicheren Halt zu finden und sie geben den Stich- oder Bissversuch eher auf. Mit Kokosöl auf der Haut sinkt also die Gefahr, dass die Blutsauger es sich auf Deinem Kind gemütlich machen und dabei vielleicht sogar gefährliche Infektionen übertragen.

 

Kokosöl für die Babypflege: erste Hilfe bei Kopfgnei und Milchschorf

Nachdem euer Kind im Mutterbauch gut geschützt war, muss sein kleiner Organismus nun mit vielen Umwelteinflüssen auf einmal zurechtkommen. Dabei gibt es zwei Hautprobleme, die häufiger auftreten.

 

1. Kopfgneis

Der medizinische Fachausdruck für dieses Hautproblem lautet seborrhoisches Ekzem. Die Ursachen sind bislang nicht ausreichend erforscht, doch zumindest weiß die Medizin, dass der Verlauf im Regelfall harmlos ist und die unschöne Schicht auf der Kopfhaut von selbst verschwindet. Viele Eltern sind beim Anblick des Ekzems verständlicherweise dennoch verunsichert und möchten ihrem Kind helfen. Kokosöl ist dafür ein gutes Mittel aus der Natur.

  • Gib ein paar Tropfen auf die betroffene Stelle
  • Lass das Öl wenige Minuten einwirken
  • Nimm ein feuchtes (nur Wasser!) Tuch und streiche sanft über die Kopfhaut

 

2. Milchschorf

Dieses Leiden ähnelt dem Kopfgneis stark, allerdings sind die Hautveränderungen weniger weich, sondern fühlen sich bei Berührung fest an. Die Haut unter der Kruste ist zudem entzündet und kann nässen. Milchschorf ist daher für Dein Kind deutlich unangenehmer als Kopfgneis und sollte in jedem Fall dem Kinderarzt vorgestellt werden. Dennoch kannst Du auch in diesem Fall zuhause Kokosöl nutzen. Da Milchschorf unangenehm juckt, kannst Du durch das Kokosöl zur Babypflege den Juckreiz lindern und Deinem Nachwuchs die Zeit bis zur Heilung deutlich angenehmer machen.

  • Tropfe etwas Kokosöl auf ein Tuch (so vermeidest Du, dass die Flasche mit der entzündeten Haut in Berührung kommt)
  • Lege das Tuch sanft auf die erkrankte Haut
  • Reibe die Haut dabei NICHT

 

Kombiniere eine Massage und das Kokosöl: Babypflege für Seele und Körper

Nicht nur Erwachsene genießen eine Massage, bereits die Kleinsten können durch die sanften Berührungen entspannen, denn sie fühlen sich geborgen. Nutzt Du zur Massage Deines Kindes Kokosöl, kannst Du die Pflege der Haut direkt mit der Streicheleinheit der Seele kombinieren.

  1. Wärme den Raum ausreichend, damit Dein Baby nach dem Ablegen der Kleidung nicht auskühlt
  2. Gib etwas Öl in Deine Handfläche und verreibe es kurz mit der anderen Hand. Durch Deine Körperwärme wird es von Zimmertemperatur auf ungefähr 37 Grad Celsius erwärmt und ist einsatzbereit.
  3. Streiche sanft über Rücken und Bauch Deines Kindes. Kreisförmige Bewegungen sind ideal. Du kannst auch von der Körpermitte nach außen streicheln. Gehst Du andersherum vor, besteht eher die Gefahr, dass Du die Haut zusammenschiebst und sich das für Dein Kind unschön anfühlt.
  4. Auch die Arme und Beine sowie Hände und Füße dürfen bei der Massage die sanften Berührungen genießen. Auch hier gilt: Von der Körpermitte abwärts streichen ist oft schöner.

Am besten wird die Massage natürlich, wenn Du vorher einen speziellen Eltern-Baby-Kurs besuchst, in dem ausgebildete Fachkräfte die wichtigsten Massagegriffe erklären. Eine besonders zarte Massage kannst Du aber auch in Eigenregie machen, denn solange Du nicht zu fest zudrückst, kann wenig passieren.

 

Unser Fazit zum Kokosöl für die Babypflege

Statt viele und teils sehr teure Produkte zu kaufen, damit Du für verschiedene Anwendungsgebiete immer das richtige Hautmittel für Dein Kind im Haus hast, kannst einmalig Bio-Kokosöl kaufen und hast damit einen Allrounder der Babypflege. Das spart unterm Strich wieder Geld, selbst wenn das natürliche Öl zunächst im Literpreis teurer wirkt.

 

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