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Nicht mehr lange, und die alljährliche Knallerei zum kommenden Jahreswechsel steht uns wieder ins Haus. Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen mit Eifer und Freude dabei. Sogar die Kleinsten wollen mitten im Geschehen sein – doch sollte man Kleinkinder in den Umgang mit Feuerwerk einbinden, und falls ja, was muss dabei beachtet werden?

Viel zu wenige Eltern wissen, dass der Gebrauch von Feuerwerk für Kleinkinder absolut tabu ist. Erst 18jährige dürfen böllern und Raketen zünden. Wer Kinder unter dieser Altersgrenze zündeln lässt, macht sich strafbar – Raketen und Chinaböller müssen für sie daher unzugänglich aufbewahrt werden.

So macht die Knallerei auch mit kleinen Kindern Spass:

kleinkind-feuerwerkDas erste Feuerwerk stammt aus China, allerdings verfügte es zunächst noch über keine Lichteffekte, sondern zeichnete sich lediglich durch seinen Lärm aus. Durch die Entwicklung des Schwarzpulvers etablierte sich die Feuerwerkskunst auch in Europa und breitete sich rasch aus. Das Feuerwerk in der Silvesternacht soll traditionell böse Geister vertreiben. Zudem soll das neue Jahr fulminant begrüßt werden. Durch seinen feierlichen Charakter ist das Feuerwerk bei allen möglichen Festivitäten ein beliebter Höhepunkt.

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Wichtige Regeln für den Umgang mit Feuerwerk

Es gibt auf dem Markt aber auch weniger gefährliche Feuerwerkskörper, z.B. Knallfrösche. Dieses sogenannte Kleinstfeuerwerk darf an Kinder ab 12 Jahren verkauft werden. Auch eine ganzjährige Nutzung ist zulässig. Harmloser als andere Feuerwerkskörper sind zudem Wunderkerzen, Knallbonbons oder ein Tischfeuerwerk. Doch auch hier gilt: Unabhängig vom Alter der Kinder, dürfen sie niemals von Erwachsenen unbeaufsichtigt damit hantieren.

Der Kontakt zu Feuerwerk ist für Kleinkinder grundsätzlich sehr gefährlich. Sie sollten sich aus diesem Grund keinesfalls im Getümmel auf der Straße befinden – nicht nur, dass die Gefahr besteht, in die »Schusslinie« zu geraten; es ist dort auch schlichtweg viel zu laut für kleine Kinder und ihr empfindliches Gehör. Besser ist es, das Feuerwerk vom Balkon oder von einem geschützten Hauseingang aus zu betrachten – und das immer in unmittelbarer Nähe der Eltern.

Zu den startenden Feuerwerkskörpern sollte unbedingt ein Sicherheitsabstand von mindestens fünf Metern eingehalten werden, sonst kann es leicht zu Brandverletzungen an der Hand oder im Gesicht kommen. Eine derartige Verbrennung muss sofort mit kaltem Wasser gekühlt werden, anschließend sollte man einen Arzt rufen oder ins Krankenhaus fahren. Immer wieder wird auch von vorübergehenden Hörbeeinträchtigungen (z.B. Pfeiftöne im Ohr) berichtet. Gefürchtet ist dabei das sogenannte »Knalltrommeln«, das zu einem dauerhaften Hörschaden führen kann.

Schon beim Kauf von Feuerwerk sollten Sie darauf achten, nur Feuerwerkskörper mit CE-Zeichen zu erwerben – so können Sie sicher sein, dass bei der Herstellung die erforderlichen Sicherheitsstandards eingehalten wurden. Leider findet man gerade auf dem Schwarzmarkt immer wieder Feuerwerk, das diese Bedingungen nicht erfüllt und daher hochgefährlich ist.

Des Weiteren sollten Sie beim Entzünden des Feuerwerks die Windverhältnisse beachten – bitte keinesfalls Raketen gegen die Windrichtung zünden, da sie dann von der eigentlichen Flugbahn abweichen können. Auch dürfen sich keine entzündlichen Gegenstände wie Brennspiritus oder Gasflaschen in der Nähe des Feuerwerks befinden, da sonst eine Explosion droht. Bei Beachtung all dieser Regeln wird das Feuerwerk für Ihre Kleinkinder und Sie aber auf jeden Fall zum Erlebnis!

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Redaktion: Foerster, Katja Grüner, Anna Nilsson,

© Acik – Fotolia.com

 

 

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