Abwechslung in der Brotdose

Die Rettung für Kindergarten- und Schulbrote vor der Mülltonne

Ein vertrocknetes Brot, dessen Enden sich schon leicht nach oben wellen, ein brauner Apfel und ein kleiner fast zerquetschter Riegel, das ist die trübe Wahrheit, wenn viele Kinder ihre Brotdose hoffnungsvoll öffnen und sodann herbe enttäuscht werden. Zu viele Eltern machen sich eigentlich zu wenig Gedanken, wenn es um die Verpflegung und die Brotdose ihrer Kleinsten geht. Dabei legen Brotdose, Vesper, Frühstück & Co. von Anfang an eine optimale Basis für eine gesunde und wohlschmeckende Versorgung.

Von Anfang an geht es mit der Brotdose aus dem Haus, ob es sich nun um den Kindergarten oder um die Schule handelt. Wenn zum wiederholten Male die Schnitten im Mülleimer landen und nicht im Magen deines Kindes, solltest du unbedingt einen Blick auf den folgenden Artikel werfen.

Abwechselung in der Brotdose für Kita

Abwechselung in der Brotdose für Kita und Schule – Urheber: yuliadavidovich / 123RF

Was gehört in die gesunde Brotdose?

Auch wenn die süßen Leckereien als Erstes aus der Brotlose verschwinden, sollten diese keine Hauptrolle einnehmen. Lasst euch dabei nicht zu sehr von euren kleinen Feinschmeckern in die Irre führen, sondern versucht über kreative und schmackhafte Kombinationen den Geschmack deines Kindes zu treffen.

Wir wollen nicht nur in das Gemüsefach greifen, sondern eine gesunde und vollwertige Verpflegung bereitstellen. Die lecker bestückten Brotdosen sind nicht nur beim eigenen Kind der Renner. Sie sind im gesamten Freundeskreis äußerst beliebt. Gerade wenn dein Kind von der Brotdose des eigenen Freundes oder der Freundin schwärmt, machst du bestimmt irgendetwas verkehrt.

 

Wann ihr die Brotdose packen solltet?

Eine der häufigsten Fehlerquellen lauert direkt am Morgen, wenn Mama und Papa eigentlich gar keine Zeit mehr haben, sich Gedanken über das Frühstück und die Verpflegung der Kleinen am Tag zu machen. Ob im Kindergarten oder in der Schule: Das Mittagessen ist zumeist durch einen externen Anbieter abgesichert.

Hier wählen Eltern aus einem vorgefertigten Menü zumeist in der Auswahl zwischen 2-3 Mahlzeiten für ihre Kinder das Mittagessen und gehen auf Nummer sicher, dass es einmal am Tag etwas Warmes und Vollwertiges gibt.

Achtung: Gerade mit einem schlechteren Caterer sollten sich Eltern nicht einfach nur zufriedengeben, sondern Rat im Elternkollektiv suchen. Schließlich haben Erwachsene und Kinder Mitspracherecht, wenn es um das Mittagessen geht. Mittlerweile gibt es Versorger, die auf Bio Produkte zurückgreifen und nur wenige Cent teurer als die üblichen Billiganbieter sind.

Am besten packt ihr am Abend nicht nur die Tasche, sondern auch das Lunchpaket. Denn hier bleibt zumeist genügend Zeit, um sich Gedanken über den Speiseplan eurer Kleinen für den nächsten Tag zu machen. Zudem solltet ihr in den wöchentlichen Einkauf auch die Versorgung der Brotlose abdecken. So gibt es mittlerweile fingerfertige, gesunde Snacks, die ihr ganz einfach kaufen und in die Brotdose packen könnt. Gerade dunkles Brot oder Pumpernickel ist nicht nur ballaststoffreich. Es trocknet auch nicht so leicht aus und lässt sich eingeschweißt kaufen.

 

 

Zurück zur eigenen Brotdose und zum zweiten Frühstück oder zur Vesper. Kinder sind nur in der Lage, sich zu konzentrieren, wenn eine leichte und dennoch abwechslungsreiche Ernährung über den Tag gewährleistet ist. Dazu gehört ein ausgewogenes Maß an Nährstoffen. Zu den notwendigen Nährstoffen, die unser Körper über den Tag hinweg braucht gehören

  • Vitamine,
  • Mineralstoffe,
  • Ballaststoffe,
  • Kohlenhydrate,
  • Fette und
  • Eiweiße.

 

Wie viel sollte mein Kind trinken?

Ein oftmals unterschätzter Themenbereich sind die Getränke für die Kleinen. Auch hier bietet der Supermarkt um die Ecke eine reichhaltige Auswahl oft viel zu zuckerhaltiger Getränke. Wir empfehlen euch eine gesündere und viel günstigere Lösung.

Schafft eine Thermoskanne oder eine Trinkflasche für eure Kinder an. Hier gibt es kindgerechte Modelle, die mit einem spezifischen Trinkaufsatz bei den Kleinen gut ankommen. Mithilfe dieser Trinkflaschen habt ihr die Getränke selbst im Griff. Als besonders gesunde und beliebte Getränke bei Kindern eignen sich leicht gesüßte Früchtetees oder Apfelschorlen.

 

Was Kinder nicht trinken sollten?

Leider trinken viele Kinder viel zu wenig. Dabei verbessert sich der Blutfluss bei ausreichend Flüssigkeit, was sich positiv auf die Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirkt.

Eistee oder überzuckerte Säfte und Softdrinks haben nichts im Schulranzen oder in der Kindergartentasche zu suchen.

 

Die passenden Snacks für den Start in den Tag

Gerade am Morgen und am Vormittag sind die Energiespeicher leer und über die Nacht vollkommen aufgebraucht. Hier gilt es, auf Sattmacher und Energiespender zu setzen. Als süßer Snack empfehlen sich Müsliriegel für Kinder. Diese sind gesund und eine süße Ergänzung.

Auch Vollkornprodukte liefern so genannte komplexe Zucker und Kohlenhydrate, die dem Körper über längere Zeit reichlich Energie spenden. Wohingegen Schokolade und Süßigkeiten über eine kurze Zeitspanne Energie liefern. Diese begünstigen sogar Konzentrationsschwäche.

 

Das Brot für den Kindergarten und die Schule

Praktischer ist es eigentlich von einem Sandwich zu sprechen. Gebt ihr euch Mühe beim Belegen des Brotes, wird es auch nicht im Mülleimer landen. Die folgenden Komponenten könnt ihr beliebig miteinander kombinieren, um eine bunte Brotdose zu kreieren, die bei allen Kindern gut ankommt:

  • Frischkäse oder fettarmer Käse
  • Magere Wurst
  • Gemüsescheiben: Gurke, Tomate oder Paprika, Salat oder Radieschen
  • Vegetarischer Brotaufstrich
  • Kräuter: Schnittlauch, Basilikum, Petersilie

Unser Geheimtipp: Beobachtet euer Kind beim Abendbrot. Sicherlich gibt es einen favorisierten Belag, der auch in der Brotdose hoch in der Gunst steht.

 

Obst und Gemüse in der Brotdose – was rein?

Insbesondere über Gemüse und Obst liefert ihr sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die sich positiv auf die Entwicklung und das Wachstum auswirken. Sie gelten nicht nur als kalorienarm, sondern auch als die optimalen Fitmacher. Die folgenden Obstsorten sind die perfekten Begleiter für jede gesunde und leckere Brotdose:

  • Birnen,
  • Bananen,
  • Kirschen,
  • Mandarinen,
  • Trauben,
  • Nektarinen,
  • Gurke,
  • Paprika,
  • Radieschen,
  • Möhren,
  • Tomaten.

 

Mein Kind isst kein Obst und Gemüse, was tun?

Insbesondere die Miniatur Ausgaben von Gemüse sind gerade bei den Kleinen äußerst beliebt. Hier kannst mit optischen Feinheiten punkten. Bei besonders hartnäckigen Obst- und Gemüseverweigerern helfen die kleinen Quetschen, diese bieten Obst und Gemüse in konzentrierter Form.

 

Praktische Tipps für alle Eltern:

  1. Brotlose am besten am Abend vorbereiten.
  2. Kinder nach persönlichen Wünschen fragen und eine kleine, süße Ergänzung kombinieren.
  3. Dunkle Vollkornbrote mit mehreren Zutaten belegen und für Abwechslung sorgen.
  4. Gemüse und Obst als Fitmacher in kleinen Stücken und als Miniaturausgaben dazu packen.
  5. Reichlich Getränke am besten in eigener Trinkflasche und ohne Zucker mitgeben.

 

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Mario, vom Netpapa Team

Als begeisterter Vater und Herausgeber von Netpapa.de eines der größten deutschsprachigen Vätermagazine, freue ich mich, Dir gemeinsam mit anderen Autoren viele hilfreiche Themen vorstellen zu können. Unsere Redaktion besteht aus Journalisten, Erziehern, Pädagogen und Mediziner aber vorallem sind wir Väter.


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